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Skalps wehen im Wind. Die großen Western 451

Par : U.H. Wilken
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69371-086-9
  • EAN9783693710869
  • Date de parution12/05/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille240 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung.
Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). Hufschlag geisterte durch die dunkle Schlucht und erstickte im tobenden Sturm. Wolkenfetzen zogen über den Canyon hinweg, und schwarze Schatten hüllten den einsamen Reiter ein. Immer näher kam er den massigen Fichten am zerklüfteten Hang. Dort lauerte der Tod. Kaltblütig hob der Mann unter den Bäumen das Gewehr an und beobachtete die schattenhaft verschwommene Gestalt im wallenden Staub.
Der Gewehrlauf folgte der Bewegung des Reiters. Jäh zerriss die Wolkendecke, Sternenlicht erhellte die Schlucht und fiel auf das ausgemergelte Gesicht des berittenen Indianers. In dieser Sekunde drückte der Mann unter den Bäumen ab. Grell flammte das Mündungsfeuer auf, und der Schuss peitschte scharf durch den röhrenden Sturm. Dumpf stürzte der Indianer vom Pferd, überschlug sich und blieb liegen.
Grinsend senkte der Mann unter den vom Sturm wild bewegten Douglasfichten das Gewehr und horchte angestrengt. Er war allein in der Wildnis der Berge. Niemand würde ihn stören. Niemand konnte den Schuss gehört haben, denn der Sturm hatte den Knall sofort zerrissen. Langsam drehte er sich um, ging tiefer in den Waldstreifen hinein und stieg auf sein Pferd. Dann kam er unter den Bäumen hervorgeritten und ließ das Tier den Hang abwärts trotten.
Staubwolken hüllten ihn ein, und er hatte Mühe, den erschossenen Indianer zu finden. Dicht neben ihm sprang er vom Pferd und stieß ihn mit dem Gewehrlauf auf den Rücken. Das tote Gesicht des Arapohoe-Indianers starrte ihn anklagend an. Sand haftete am Gesicht und an den schwarzen langen Haaren des Toten.