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Schicksal spielen im Duett. Mami 1832 – Familienroman

Par : Annette Mansdorf
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-0577-4
  • EAN9783740905774
  • Date de parution27/07/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille187 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. »Kannst du mir mal sagen, wie du dir das vorstellst? Du hast kein Geld und keine Zeit, jedenfalls hast du das immer betont.« Julia nickte. Sie wirkte einsichtig, aber in Wirklichkeit war sie davon weit entfernt, sich die Vorwürfe zu eigen zu machen. Wenn Bobby so weiterreden wollte, bitte. Ihre Träume mußte sie endlich wahrmachen, mit ihm oder ohne ihn. Natürlich hatte Robert keine Ahnung, wie nahe er daran war, sich Julias Gunst zu verscherzen.
Sein Selbstbewußtsein würde das auch gar nicht für möglich halten. Er war Zahnarzt, das, was man eine gute Partie nannte. Die Frauen rissen sich darum, von ihm bemerkt zu werden. Manchmal fragte er sich sowieso, wie er sich auf eine so chaotische Person wie Julia einlassen konnte. Sie war eine attraktive Frau, aber zugleich Mutter von zwei äußerst anstrengenden Zwillingsmädchen, die ihn nicht besonders ernst nahmen.
Wenn er nach der Praxis noch zu ihnen ging, um einen gemütlichen Abend zu verbringen, dann erlebte er meistens genau das Gegenteil davon. Bisher hatte sich Julia noch nicht dazu entschließen können, zu ihm in das große schöne Haus zu ziehen, und er dachte gerade jetzt wieder, daß er darüber eher froh sein sollte. »Also, ich bin froh, wenn du das einsiehst. Deine Witwenrente zusammen mit dem Geld, das du durch Übersetzungen verdienst, reicht doch ganz gut.
Und für Sonderwünsche bin ich gern zuständig, wie du weißt.« Das konnte er ruhig so großzügig anbieten, denn Julia hatte bisher noch keinen Gebrauch davon gemacht. Manchmal ärgerte ihn das. Sie wollten doch zusammenleben, vielleicht sogar