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Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis
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- Nombre de pages50
- FormatePub
- ISBN978-3-7562-4967-1
- EAN9783756249671
- Date de parution10/03/2022
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille403 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBooks on Demand
Résumé
Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis | Neu editierte 2022er-Ausgabe mit zahlreichen erklärenden Fußnoten |
Rosa Luxemburg (1871-1919) war eine der bedeutendsten deutschsprachigen politischen Denkerinnen, die ihre Ziele als Journalistin, Dozentin an der Reichsparteischule der SPD, oder als politische Theoretikerin, Agitatorin und Rednerin umzusetzen versuchte. Wie viele andere brach sie mit der Sozialdemokratischen Partei, als diese in den Hurra-Patriotismus des Ersten Weltkriegs einstimmte, und wurde 1919 zur Mitgründerin der KPD.
Mehrmals wurde Rosa Luxemburg aus politischen Gründen von der rechtslastigen Justiz zu Gefängnisstrafen verurteilt und verbrachte somit mehrere Jahre ihres Lebens hinter Gittern. Aus einer dieser Gefängnis-Phasen stammen die Briefe dieses Bandes, die sie an ihre Freundin Sophie Liebknecht, die Ehefrau Karl Liebknechts, richtete. Sie zeigen eine Seite Rosa Luxemburgs, die man aus ihren politischen Schriften nicht kennt: Eine sensible, einfühlsame Frau mit umfassender humanistischer Bildung schreibt Briefe voller Poesie, Empathie und Lebensfreude.
Diese Schriftstücke sind, auch hundert Jahre nach ihrer Entstehung, ein Juwel. | Wenige Tage nach der blutigen Niederschlagung des sogenannten Spartakus-Aufstands gegen die damalige Übergangsregierung in Berlin, von dem Rosa Luxemburg abgeraten hatte, dem sie aber politisch nahestand, wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 von Freikorps-Soldaten ermordet. Die Morde geschahen in der Zeit der Regierung des »Rats der Volksbeauftragten« mit Billigung der SPD-Führung unter Friedrich Ebert.
Mehrmals wurde Rosa Luxemburg aus politischen Gründen von der rechtslastigen Justiz zu Gefängnisstrafen verurteilt und verbrachte somit mehrere Jahre ihres Lebens hinter Gittern. Aus einer dieser Gefängnis-Phasen stammen die Briefe dieses Bandes, die sie an ihre Freundin Sophie Liebknecht, die Ehefrau Karl Liebknechts, richtete. Sie zeigen eine Seite Rosa Luxemburgs, die man aus ihren politischen Schriften nicht kennt: Eine sensible, einfühlsame Frau mit umfassender humanistischer Bildung schreibt Briefe voller Poesie, Empathie und Lebensfreude.
Diese Schriftstücke sind, auch hundert Jahre nach ihrer Entstehung, ein Juwel. | Wenige Tage nach der blutigen Niederschlagung des sogenannten Spartakus-Aufstands gegen die damalige Übergangsregierung in Berlin, von dem Rosa Luxemburg abgeraten hatte, dem sie aber politisch nahestand, wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15. Januar 1919 von Freikorps-Soldaten ermordet. Die Morde geschahen in der Zeit der Regierung des »Rats der Volksbeauftragten« mit Billigung der SPD-Führung unter Friedrich Ebert.














