Nouveauté
Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Eine romantische Novelle über Schattenhandel, Teufelspakt, Identitätsverlust und gesellschaftliche Ausgrenzung
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792345-9
- EAN8596547923459
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille522 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adelbert von Chamissos 1814 erschienene Novelle "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" verbindet romantische Phantastik, Märchenerzählung und gesellschaftskritische Allegorie. Der titelgebende Held veräußert seinen Schatten an einen rätselhaften grauen Mann und gewinnt dafür unermesslichen Reichtum; was zunächst als märchenhafte Wunschökonomie erscheint, entwickelt sich zur existenziellen Untersuchung von Identität, Ausgrenzung und moralischer Integrität.
Die nüchterne, autobiografisch anmutende Ich-Erzählung kontrastiert das Wunderbare mit präzisen Alltagsbeobachtungen und erzeugt gerade dadurch eine eigentümliche Glaubwürdigkeit. Das Schattenmotiv fungiert dabei als vieldeutiges Symbol für soziale Zugehörigkeit, körperliche Unversehrtheit und die unveräußerlichen Bedingungen menschlicher Würde. Chamisso, 1781 als Louis Charles Adélaïde de Chamisso in Frankreich geboren und im Zuge der Französischen Revolution nach Deutschland gelangt, verkörperte selbst eine spannungsreiche kulturelle Zwischenstellung.
Seine Erfahrungen als Emigrant, seine lebenslange Beschäftigung mit Sprache und seine Tätigkeit als Naturforscher prägten den Blick auf Fremdheit, Anpassung und die Suche nach einer eigenen Identität. In dieser Novelle verschmelzen daher romantische Welterfahrung, kosmopolitische Perspektive und philosophische Selbstprüfung. Das Buch ist allen Lesern zu empfehlen, die hinter einer kunstvoll erzählten Phantastik ein präzises Nachdenken über Besitz, Anerkennung und Freiheit entdecken möchten.
Seine klare Sprache, sein ironischer Ton und seine anhaltende symbolische Offenheit machen es zu einem Schlüsseltext der deutschen Romantik und zugleich zu einer zeitlos aktuellen Lektüre.
Die nüchterne, autobiografisch anmutende Ich-Erzählung kontrastiert das Wunderbare mit präzisen Alltagsbeobachtungen und erzeugt gerade dadurch eine eigentümliche Glaubwürdigkeit. Das Schattenmotiv fungiert dabei als vieldeutiges Symbol für soziale Zugehörigkeit, körperliche Unversehrtheit und die unveräußerlichen Bedingungen menschlicher Würde. Chamisso, 1781 als Louis Charles Adélaïde de Chamisso in Frankreich geboren und im Zuge der Französischen Revolution nach Deutschland gelangt, verkörperte selbst eine spannungsreiche kulturelle Zwischenstellung.
Seine Erfahrungen als Emigrant, seine lebenslange Beschäftigung mit Sprache und seine Tätigkeit als Naturforscher prägten den Blick auf Fremdheit, Anpassung und die Suche nach einer eigenen Identität. In dieser Novelle verschmelzen daher romantische Welterfahrung, kosmopolitische Perspektive und philosophische Selbstprüfung. Das Buch ist allen Lesern zu empfehlen, die hinter einer kunstvoll erzählten Phantastik ein präzises Nachdenken über Besitz, Anerkennung und Freiheit entdecken möchten.
Seine klare Sprache, sein ironischer Ton und seine anhaltende symbolische Offenheit machen es zu einem Schlüsseltext der deutschen Romantik und zugleich zu einer zeitlos aktuellen Lektüre.















