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Niemand hat mich richtig lieb. Sophienlust 503 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-458-0
- EAN9783989864580
- Date de parution06/06/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille216 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Ganz plötzlich hatte das Wetter umgeschlagen, ein stürmischer Wind brauste über das Land.
Als die ersten Regentropfen gegen die Windschutzscheibe klatschten, schaltete Ina Reimann den Scheibenwischer ein. Dieses Wetter passt zu meiner traurigen Stimmung, dachte die junge Frau und blickte ihre kleine Tochter neben sich an, die leise schluchzte. »Wein doch nicht mehr, mein Liebling« , bat sie zärtlich. »Du wirst sehen, dass es dir in Sophienlust gefallen wird.« »Bring mich bitte nicht in das Kinderheim, Mutti« , flehte das Kind.
»Ich will zu Großmama zurück.« Ina sah in das süße Kindergesicht mit den rot verweinten Augen, dabei wurde ihr noch schwerer ums Herz. »Petra, du musst mein vernünftiges kleines Mädchen sein. Großmama ist sehr krank und muss lange in der Klinik bleiben. Aber wir werden sie oft besuchen. Ich hole dich dann von Sophienlust ab. Nicht wahr, das ist doch fein?« »Großmama hätte nicht erlaubt, dass ich in ein Kinderheim komme« , widersprach Petra.
Die Worte ihrer Tochter trafen Ina schwer. Sollte sie den Plan, Petra nach Sophienlust zu bringen, nicht doch lieber aufgeben? Sollte sie die Tatsache, dass ihre Schwiegermutter krank geworden war, als Wink des Schicksals ansehen und Petra unter diesen Umständen wieder an sich gewöhnen?
Als die ersten Regentropfen gegen die Windschutzscheibe klatschten, schaltete Ina Reimann den Scheibenwischer ein. Dieses Wetter passt zu meiner traurigen Stimmung, dachte die junge Frau und blickte ihre kleine Tochter neben sich an, die leise schluchzte. »Wein doch nicht mehr, mein Liebling« , bat sie zärtlich. »Du wirst sehen, dass es dir in Sophienlust gefallen wird.« »Bring mich bitte nicht in das Kinderheim, Mutti« , flehte das Kind.
»Ich will zu Großmama zurück.« Ina sah in das süße Kindergesicht mit den rot verweinten Augen, dabei wurde ihr noch schwerer ums Herz. »Petra, du musst mein vernünftiges kleines Mädchen sein. Großmama ist sehr krank und muss lange in der Klinik bleiben. Aber wir werden sie oft besuchen. Ich hole dich dann von Sophienlust ab. Nicht wahr, das ist doch fein?« »Großmama hätte nicht erlaubt, dass ich in ein Kinderheim komme« , widersprach Petra.
Die Worte ihrer Tochter trafen Ina schwer. Sollte sie den Plan, Petra nach Sophienlust zu bringen, nicht doch lieber aufgeben? Sollte sie die Tatsache, dass ihre Schwiegermutter krank geworden war, als Wink des Schicksals ansehen und Petra unter diesen Umständen wieder an sich gewöhnen?






















