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Meines Vaters Ehre. Sophienlust 545 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-829-6
- EAN9783690498296
- Date de parution27/01/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille202 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Die steile Falte zwischen den Brauen ihres Mannes war für Denise von Schoenecker kein gutes Omen.
Zu gut konnte sie in Alexanders Miene lesen. »Mach kein so enttäuschtes Gesicht, alter Brummbär« , schmeichelte Denise und strich ihm liebevoll über die angegrauten Schläfen. Dann schmiegte sie für einen Augenblick ihre Wange an die seine. »Frau Rennert hätte mich gewiss nicht gebeten, nach Sophienlust zu kommen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Sie ist ja die Rücksicht in Person. Dieser Herr Hellmann, der mich dringend sprechen möchte, scheint nach ihren Angaben große Sorgen zu haben.« »Sonderbar, dass alle immer zu dir kommen, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht.« Alexander erhob sich vom Frühstückstisch und zog seine noch immer bildschöne Frau an sich.
»Du solltest auch einmal an dich denken, Denise« , meinte er besorgt. »Seit Jahren opferst du dich für andere auf. Eigentlich hättest du genügend Pflichten hier auf Schoeneich. Immerhin hast du vier Kinder und .« »Alexander, du bist unbezahlbar« , fiel sie ihm lachend ins Wort. »Andrea ist verheiratet und Sascha studiert in Heidelberg. Er kommt also nur noch in den Ferien nach Hause. Nick ist bereits fünfzehn und recht selbstständig, und unser kleiner Henrik verbringt die meiste Zeit in Sophienlust.
Zu gut konnte sie in Alexanders Miene lesen. »Mach kein so enttäuschtes Gesicht, alter Brummbär« , schmeichelte Denise und strich ihm liebevoll über die angegrauten Schläfen. Dann schmiegte sie für einen Augenblick ihre Wange an die seine. »Frau Rennert hätte mich gewiss nicht gebeten, nach Sophienlust zu kommen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Sie ist ja die Rücksicht in Person. Dieser Herr Hellmann, der mich dringend sprechen möchte, scheint nach ihren Angaben große Sorgen zu haben.« »Sonderbar, dass alle immer zu dir kommen, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht.« Alexander erhob sich vom Frühstückstisch und zog seine noch immer bildschöne Frau an sich.
»Du solltest auch einmal an dich denken, Denise« , meinte er besorgt. »Seit Jahren opferst du dich für andere auf. Eigentlich hättest du genügend Pflichten hier auf Schoeneich. Immerhin hast du vier Kinder und .« »Alexander, du bist unbezahlbar« , fiel sie ihm lachend ins Wort. »Andrea ist verheiratet und Sascha studiert in Heidelberg. Er kommt also nur noch in den Ferien nach Hause. Nick ist bereits fünfzehn und recht selbstständig, und unser kleiner Henrik verbringt die meiste Zeit in Sophienlust.





















