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Nesthäkchen und der Weltkrieg. Nesthäkchen - Reihe Nr. 4
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- Nombre de pages191
- FormatePub
- ISBN978-3-95501-448-3
- EAN9783955014483
- Date de parution03/08/2014
- Protection num.pas de protection
- Taille671 Ko
- Infos supplémentairesepub
- Éditeurandersseitig.de
Résumé
Band 4 schildert Annemaries Erlebnisse im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1916.
Annemaries Vater, Dr. Braun, ist als Soldat und Stabsarzt in Frankreich. Auch die Mutter ist abwesend: Sie weilte bei Kriegsausbruch bei ihrer Kusine Annchen, die mit dem Engländer John verheiratet ist, und kann nicht nach Deutschland zurück, da sie aufgrund einer Nervenkrise die letzte Abreisemöglichkeit für Deutsche verpasste.
Von ihren Briefen treffen nur einige bei ihrer Familie ein. Während der Abwesenheit der Eltern kümmern sich die Großmutter, das Kindermädchen Lena und die Köchin Hanne um Annemarie und ihre Brüder. Schließlich wird die Mutter, nachdem sie sich unvorsichtigerweise begeistert über den Erfolg der deutschen U-Boote geäußert hat, als angebliche Spionin verhaftet, jedoch bald darauf wieder freigelassen. Annemaries Bruder Hans bringt eines Tages ein Findelkind mit nach Hause, das Baby ostpreußischer Flüchtlinge, die wahrscheinlich umgekommen sind.
Annemarie nimmt das Kind ins Haus und gibt ihm aus Begeisterung für Paul von Hindenburg den Namen "Hindenburg". Zuletzt kommt das Kind zum Hausmeisterehepaar und erhält den Namen Max. Annemaries Patriotismus geht so weit, dass sie daheim und in ihrer Klasse eine "Fremdwortkasse" einrichtet - wer ein Fremdwort benutzt ("Pompadour" statt "Handtasche", "Portier" statt "Hausmeister" usw.), muss fünf Pfennig zahlen. In Annemaries Klasse kommt ein neues Mädchen, Vera Burkhard aus Czernowitz in der Bukowina, welches kaum Deutsch spricht.
Angestachelt von zwei älteren Mädchen, hält Annemarie Vera für eine "polnische Spionin" und damit "Feindin" und beginnt, das Mädchen zu schikanieren. Ihre Freundinnen Margot, Ilse und Marlene haben Mitleid mit Vera, wagen jedoch keinen Widerspruch gegen die dominante Annemarie. Gelegentlich kommen auch Annemarie Zweifel an der Richtigkeit ihres Verhaltens, doch will sie sich ihr Unrecht nicht eingestehen.
Von ihren Briefen treffen nur einige bei ihrer Familie ein. Während der Abwesenheit der Eltern kümmern sich die Großmutter, das Kindermädchen Lena und die Köchin Hanne um Annemarie und ihre Brüder. Schließlich wird die Mutter, nachdem sie sich unvorsichtigerweise begeistert über den Erfolg der deutschen U-Boote geäußert hat, als angebliche Spionin verhaftet, jedoch bald darauf wieder freigelassen. Annemaries Bruder Hans bringt eines Tages ein Findelkind mit nach Hause, das Baby ostpreußischer Flüchtlinge, die wahrscheinlich umgekommen sind.
Annemarie nimmt das Kind ins Haus und gibt ihm aus Begeisterung für Paul von Hindenburg den Namen "Hindenburg". Zuletzt kommt das Kind zum Hausmeisterehepaar und erhält den Namen Max. Annemaries Patriotismus geht so weit, dass sie daheim und in ihrer Klasse eine "Fremdwortkasse" einrichtet - wer ein Fremdwort benutzt ("Pompadour" statt "Handtasche", "Portier" statt "Hausmeister" usw.), muss fünf Pfennig zahlen. In Annemaries Klasse kommt ein neues Mädchen, Vera Burkhard aus Czernowitz in der Bukowina, welches kaum Deutsch spricht.
Angestachelt von zwei älteren Mädchen, hält Annemarie Vera für eine "polnische Spionin" und damit "Feindin" und beginnt, das Mädchen zu schikanieren. Ihre Freundinnen Margot, Ilse und Marlene haben Mitleid mit Vera, wagen jedoch keinen Widerspruch gegen die dominante Annemarie. Gelegentlich kommen auch Annemarie Zweifel an der Richtigkeit ihres Verhaltens, doch will sie sich ihr Unrecht nicht eingestehen.


















