Nouveauté

Jenseits der Ströme wartete Washington. Territoriale Kontrolle und politische Planung im frühen Amerika des 19. Jahrhunderts

Par : Kian Tate
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages150
  • FormatePub
  • ISBN978-3-565-47192-8
  • EAN9783565471928
  • Date de parution03/06/2026
  • Protection num.pas de protection
  • Taille981 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurEmphaloz Publishing House

Résumé

Die berühmte Reise nach Westen war zugleich ein Verwaltungsprojekt. Hinter den Berichten über Flüsse, Berge und Lagerplätze stand der Versuch der amerikanischen Regierung, ein kaum bekanntes Gebiet politisch und militärisch erfassbar zu machen. Karten sollten Ordnung schaffen, bevor überhaupt stabile Herrschaft existierte. Dieses Buch untersucht die geheimen Direktiven Thomas Jeffersons an die Expedition von Lewis und Clark im Zusammenhang mit territorialer Kontrolle nach dem Louisiana Purchase.
Neue Quellen zeigen, wie eng wissenschaftliche Beobachtung, militärische Aufklärung und wirtschaftliche Interessen miteinander verbunden waren. Vermessung bedeutete nicht nur Orientierung, sondern die Vorbereitung zukünftiger Verwaltungsräume, Handelsachsen und Souveränitätsansprüche. Gleichzeitig machten klimatische Extreme, fehlerhafte Navigation und logistische Verluste die Grenzen staatlicher Planung sichtbar.
Die Expedition war auf lokale Kenntnisse angewiesen und bewegte sich durch Regionen, die längst von komplexen indigenen Netzwerken geprägt waren. Dadurch entstand ein Spannungsfeld zwischen zentraler politischer Vision und improvisierter Realität entlang der nordamerikanischen Flüsse. Die Geschichte dieser Reise zeigt, wie moderne Staaten ihre Macht oft zuerst kartieren, lange bevor sie sie vollständig durchsetzen können.