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Genies Brauchten Mäzene und Werkstätten. Kunstproduktion in der Renaissance zwischen individueller Schöpfung und kollektiver Arbeit
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- Nombre de pages183
- FormatePub
- ISBN978-3-565-20946-0
- EAN9783565209460
- Date de parution30/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Das moderne Bild vom Renaissance-Genie - einsam, inspiriert, autonom - verschleiert die historische Realität der Kunstproduktion. Dieses Buch zeigt, wie Meisterwerke in Florenz, Venedig und Rom tatsächlich entstanden: durch Werkstattorganisation, Auftragsvergabe, Materialhandel und politische Patronage. Es folgt den Spuren von Lehrlingen, Assistenten, Pigmenthändlern und Vertragsanwälten, die am Entstehungsprozess beteiligt waren.
Basierend auf Rechnungsbüchern, Werkstattverträgen, Briefwechseln und technischen Analysen rekonstruiert es, wie Leonardo, Michelangelo oder Tizian in komplexe soziale und ökonomische Netzwerke eingebunden waren. Es untersucht, wer Themen bestimmte, wer Qualität kontrollierte, wer von Ruhm profitierte - und wessen Beiträge die Geschichte vergaß. Für alle, die verstehen wollen, wie Kunst im 15. und 16.
Jahrhundert als kollektives Unternehmen funktionierte und wie der Geniekult entstand.
Basierend auf Rechnungsbüchern, Werkstattverträgen, Briefwechseln und technischen Analysen rekonstruiert es, wie Leonardo, Michelangelo oder Tizian in komplexe soziale und ökonomische Netzwerke eingebunden waren. Es untersucht, wer Themen bestimmte, wer Qualität kontrollierte, wer von Ruhm profitierte - und wessen Beiträge die Geschichte vergaß. Für alle, die verstehen wollen, wie Kunst im 15. und 16.
Jahrhundert als kollektives Unternehmen funktionierte und wie der Geniekult entstand.




















