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Ein starker Charakter. Dr. Norden 132 – Arztroman

Par : Patricia Vandenberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-428-3
  • EAN9783989864283
  • Date de parution19/05/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille139 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr.
Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Zum Glück ist es nur ein kleiner Kratzer« , stellte Dr. Daniel Norden erleichtert fest, nachdem er den Knöchel seiner Patientin Marita Schneider gründlich untersucht hatte. »Weder die Bänder noch der Knochen sind verletzt.
Trotzdem bekommen Sie vorsichtshalber eine Tetanusspritze. Sicher ist sicher.« Während er sprach, nahm er eine Kanüle aus dem Regal, riss die sterile Verpackung auf, holte ein Fläschchen aus einem Kühlschrank und zog schließlich eine Spritze auf. »Radfahren in der Stadt ist wirklich lebensgefährlich« , bemerkte Marita und sah dem Arzt dabei zu, wie er ihr die Injektion verabreichte. Er tat es so geschickt, dass sie den Einstich nicht spürte.
»Wenn es wenigstens genügend Radwege gäbe. Aber noch nicht mal das ist der Fall.« »Hat der Fahrer, der sie an den Randstein gedrängt hat, wenigstens angehalten?« , erkundigte sich Daniel und klebte ein kleines Pflaster auf die Einstichstelle. Er nickte Margit zu zum Zeichen, dass die Behandlung damit zu Ende war. »Das war eine Fahranfängerin, die mich einfach übersehen hat« , berichtete Marita und rutschte von der Behandlungsliege.
Vorsichtig versuchte sie auf dem Fuß zu stehen. Das Gelenk schmerzte, und sie biss tapfer die Zähne zusammen. »Eigentlich kann ich ihr noch nicht mal böse sein.