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Ein Michel Angelo. Historische Künstlernovelle über Renaissancekunst, Florenz, das Genieideal und das Schicksal eines Bildhauers
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792394-7
- EAN8596547923947
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille800 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adolf Schmitthenners "Ein Michel Angelo" ist eine Künstlernovelle, die den schöpferischen Anspruch des Menschen im Spannungsfeld von Begabung, Glauben und gesellschaftlicher Ordnung entfaltet. Der Titel verweist nicht lediglich auf den großen Renaissancekünstler, sondern bezeichnet zugleich die Vorstellung eines "Michelangelo" im übertragenen Sinn: einen Menschen, dessen Kunst über seine begrenzte Lebenswelt hinausweist.
Mit historischer Anschaulichkeit, psychologischer Beobachtung und einer bewusst bildkräftigen, zugleich schlichten Prosa verbindet Schmitthenner kulturgeschichtliche Anspielungen mit einer moralischen Fragestellung. Die Erzählung steht damit in der Tradition des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in der Künstlerfiguren als Prüfsteine für Individualität, Pflicht und geistige Freiheit dienen. Adolf Schmitthenner (1854-1933) war evangelischer Theologe, Pfarrer und Schriftsteller.
Seine berufliche Auseinandersetzung mit Schuld, Gewissen, Erlösung und menschlicher Verantwortung prägt auch seine erzählerische Arbeit. Zugleich war er in der südwestdeutschen, insbesondere badischen Lebenswelt verwurzelt und verstand es, religiöse Reflexion mit lebensnaher Charakterzeichnung zu verbinden. Sein Interesse an Geschichte und Kunst dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, diese Gestalt des schöpferischen Menschen literarisch zu gestalten.
Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählungen nicht als bloße Kulisse, sondern als geistige Versuchsanordnung lesen. "Ein Michel Angelo" bietet konzentrierte Prosa, ethische Tiefe und einen anregenden Blick auf das Verhältnis von Kunst, Berufung und Glauben.
Mit historischer Anschaulichkeit, psychologischer Beobachtung und einer bewusst bildkräftigen, zugleich schlichten Prosa verbindet Schmitthenner kulturgeschichtliche Anspielungen mit einer moralischen Fragestellung. Die Erzählung steht damit in der Tradition des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in der Künstlerfiguren als Prüfsteine für Individualität, Pflicht und geistige Freiheit dienen. Adolf Schmitthenner (1854-1933) war evangelischer Theologe, Pfarrer und Schriftsteller.
Seine berufliche Auseinandersetzung mit Schuld, Gewissen, Erlösung und menschlicher Verantwortung prägt auch seine erzählerische Arbeit. Zugleich war er in der südwestdeutschen, insbesondere badischen Lebenswelt verwurzelt und verstand es, religiöse Reflexion mit lebensnaher Charakterzeichnung zu verbinden. Sein Interesse an Geschichte und Kunst dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, diese Gestalt des schöpferischen Menschen literarisch zu gestalten.
Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählungen nicht als bloße Kulisse, sondern als geistige Versuchsanordnung lesen. "Ein Michel Angelo" bietet konzentrierte Prosa, ethische Tiefe und einen anregenden Blick auf das Verhältnis von Kunst, Berufung und Glauben.









