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Der Ad'm. Leben, Glaubenskonflikte und Dorfgesellschaft im Badischen Schwarzwald – eine literarische Würdigung des Bauernlebens und der Heimatdichtung
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792393-0
- EAN8596547923930
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille840 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adolf Schmittheners "Der Ad'm" ist eine sprachlich markante Erzählung aus dem südwestdeutschen Dorf- und Kleinstadtmilieu. Im Mittelpunkt steht eine eigensinnige, von sozialer Ausgrenzung und inneren Konflikten geprägte Gestalt, an der sich die Spannungen zwischen individueller Freiheit, religiöser Ordnung und dörflicher Moral exemplarisch zeigen. Schmittheners realistische Darstellung verbindet genaue Milieubeobachtung mit psychologischer Einfühlung; die Einbeziehung regionaler Sprachformen verleiht dem Text Anschaulichkeit und Authentizität.
Zugleich steht die Erzählung im Kontext des poetischen Realismus und weist durch ihre ernsthafte Beschäftigung mit Schuld, Gewissen und menschlicher Bewährung über eine bloße Heimatgeschichte hinaus. Adolf Schmitthenner (1854-1907) war evangelischer Pfarrer, Theologe und Schriftsteller. Seine seelsorgerische Tätigkeit und die unmittelbare Kenntnis ländlicher Gemeinschaften prägten sein literarisches Werk nachhaltig.
Aus dieser Verbindung von religiöser Verantwortung, sozialer Beobachtung und erzählerischem Interesse erwächst die besondere Perspektive des Buches: Schmitthenner urteilt nicht vorschnell, sondern untersucht, wie gesellschaftliche Normen auf den Einzelnen wirken und wie sich Menschlichkeit gerade im Scheitern bewähren kann. "Der Ad'm" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die deutschsprachige Regionalprosa nicht als nostalgische Idylle, sondern als präzise Gesellschafts- und Gewissensliteratur entdecken möchten.
Die knappe Handlung, die eigenwillige Sprache und die moralische Mehrdeutigkeit machen das Buch zu einer lohnenden Wiederbegegnung mit einem heute zu Unrecht wenig bekannten Autor.
Zugleich steht die Erzählung im Kontext des poetischen Realismus und weist durch ihre ernsthafte Beschäftigung mit Schuld, Gewissen und menschlicher Bewährung über eine bloße Heimatgeschichte hinaus. Adolf Schmitthenner (1854-1907) war evangelischer Pfarrer, Theologe und Schriftsteller. Seine seelsorgerische Tätigkeit und die unmittelbare Kenntnis ländlicher Gemeinschaften prägten sein literarisches Werk nachhaltig.
Aus dieser Verbindung von religiöser Verantwortung, sozialer Beobachtung und erzählerischem Interesse erwächst die besondere Perspektive des Buches: Schmitthenner urteilt nicht vorschnell, sondern untersucht, wie gesellschaftliche Normen auf den Einzelnen wirken und wie sich Menschlichkeit gerade im Scheitern bewähren kann. "Der Ad'm" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die deutschsprachige Regionalprosa nicht als nostalgische Idylle, sondern als präzise Gesellschafts- und Gewissensliteratur entdecken möchten.
Die knappe Handlung, die eigenwillige Sprache und die moralische Mehrdeutigkeit machen das Buch zu einer lohnenden Wiederbegegnung mit einem heute zu Unrecht wenig bekannten Autor.









