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Ein Freudentag für Uschi. Sophienlust 540 – Familienroman

Par : Judith Parker
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69049-664-3
  • EAN9783690496643
  • Date de parution18/11/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille191 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Eine schmutziggraue Wolkendecke hing seit Tagen über München.
Es goss mit einer schier unermüdlichen Ausdauer. Aus den Wasserlachen, die sich auf den Straßen bildeten, sprangen kleine Blasen hoch. Trübsinnig blickte die sechsjährige Ursula Philipp hinaus in das triste Wetter. Sie kniete auf einem Hocker und stützte sich mit den Ellbogen auf das Fensterbrett. Immer wieder verdunkelten Tränen ihren Blick. Die Stimmen hinter ihr hörten sich wie das Summen von unzähligen Bienen an.
An diesem Samstagvormittag hielten sich die meisten Kinder des Waisenhauses in dem hellen freundlichen Aufenthaltsraum auf. Viele von ihnen kannte Ursula, die von allen Uschi genannt wurde, solange sie zurückdenken konnte. Aber viele andere Kinder hatten inzwischen das Waisenhaus verlassen dürfen. Sie waren adoptiert worden und lebten nun wohlgeborgen in einer Familie. Sie hatten ein Zuhause gefunden und waren glücklich.
Tränen lösten sich von den langen dunklen Wimpern der Kleinen. Auch an diesem Morgen hatten zwei Ehepaare zwei Kinder abgeholt. Eines davon war ihre beste Freundin Eva. Sie war ein Jahr älter als sie und würde ab jetzt in einer wunderschönen Villa leben. Das andere Kind, ein vierjähriger Junge, saß im Augenblick in einem chromblitzenden Straßenkreuzer, um mit seinen Pflegeeltern nach Heidelberg zu fahren.
Die neue Heimat des Jungen würde ein Schloss sein und dann, sobald die Adoption perfekt war, würde er den Namen eines alten Adelsgeschlechtes tragen. »Stellt euch nur vor, Eva hat nun ein eigenes Zimmer zum Schlafen und außerdem noch ein Spielzimmer. Ihre neuen Eltern sind so reich, dass sie ihr jeden Wunsch erfüllen können.