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Die unterschätzte Angst hinter dem Aufschieben. Prokrastination als emotionale Vermeidung und was man dagegen tun kann
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- Nombre de pages175
- FormatePub
- ISBN978-3-565-46046-5
- EAN9783565460465
- Date de parution26/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Dieses Buch untersucht, warum Prokrastination selten nur Disziplinlosigkeit ist, sondern vor allem ein Werkzeug ist, mit dem Menschen unangenehme Gefühle wie Angst, Scham oder Unsicherheit vorübergehend vermeiden. Es zeigt, wie sich das Aufschieben als Schutz vor Überforderung, Scheitern und erhöhten Erwartungen etabliert - und wie es dennoch langfristig den eigenen Fortschritt unterminiert.
Prokrastination als emotionale Vermeidung funktioniert auf drei zentralen Ebenen.
Erstens: die Angst vor dem Versagen oder dem eigenen Anspruch - sobald ein Projekt mit hoher Bedeutung besetzt wird, steigt das Gefühl, "jetzt darf nichts schiefgehen", und das Gehirn sucht lieber kurze Ablenkung als unangenehme Anspannung. Zweitens: unangenehme Selbstzuschreibungen, die durch das Aufschieben verhindert werden sollen; statt "ich bin unfähig", bleibt es bei "ich hatte nur keine Zeit", was emotional leichter zu tragen ist, aber wiederholt zum gleichen Muster führt.
Drittens: das Vermeiden von Emotionen, die mit dem Inhalt verbunden sind - etwa Langeweile, Ekel vor Bürokratie, Scham vor fremder Bewertung oder die Last, endlich "wirklich" Ernst zu machen. Wenn du diese emotionalen Schichten sichtbar machst, statt sie nur zu überlistet, verlieren Ablenkungen und Verschiebungen einen Teil ihrer Macht.
Erstens: die Angst vor dem Versagen oder dem eigenen Anspruch - sobald ein Projekt mit hoher Bedeutung besetzt wird, steigt das Gefühl, "jetzt darf nichts schiefgehen", und das Gehirn sucht lieber kurze Ablenkung als unangenehme Anspannung. Zweitens: unangenehme Selbstzuschreibungen, die durch das Aufschieben verhindert werden sollen; statt "ich bin unfähig", bleibt es bei "ich hatte nur keine Zeit", was emotional leichter zu tragen ist, aber wiederholt zum gleichen Muster führt.
Drittens: das Vermeiden von Emotionen, die mit dem Inhalt verbunden sind - etwa Langeweile, Ekel vor Bürokratie, Scham vor fremder Bewertung oder die Last, endlich "wirklich" Ernst zu machen. Wenn du diese emotionalen Schichten sichtbar machst, statt sie nur zu überlistet, verlieren Ablenkungen und Verschiebungen einen Teil ihrer Macht.





