Am Ende des Haesol-Marktes, wo die Straße zu einem stillgelegten Bahnhof hinabführt, betreibt Choi Junseo eine kleine Schuhmacher- und Reparaturwerkstatt. Er flickt Schuhe, kürzt Hosen, näht zerrissene Taschen-alles, um die Hände beschäftigt und die Vergangenheit begraben zu halten. Vor zehn Jahren zerstörte ein Feuer, das er nicht gelegt hatte, seine Zukunft. Vor zehn Jahren nahm er ein Mädchen bei sich auf, das nicht seines war.
Er überlebt, indem er den Kopf senkt und schweigt, und hält sich mit Pfefferminzbonbons über Wasser, die auf der Zunge erst scharf-kühl sind und am Ende süß. Doch Yuna ist inzwischen siebzehn und will singen. Und als eine Frau namens Hain seine Werkstatt betritt, mit einer Mappe voller Dokumente-Beweisen, die alles umschreiben könnten, was er über die schlimmste Nacht seines Lebens zu wissen glaubte-beginnt die Tür, die Junseo ein Jahrzehnt lang verriegelt hat, nachzugeben.
Vor dem Zischen eines Dampfbügeleisens und einem fernen Klavier, das aus einer Kellerbar heraufdringt, ist dies eine stille, leuchtende Parabel über die Last des Schweigens, den Mut, sich von den Schritten eines anderen tragen zu lassen, und die seltsame Süße, die bleibt, wenn die Kälte sich auflöst.
Am Ende des Haesol-Marktes, wo die Straße zu einem stillgelegten Bahnhof hinabführt, betreibt Choi Junseo eine kleine Schuhmacher- und Reparaturwerkstatt. Er flickt Schuhe, kürzt Hosen, näht zerrissene Taschen-alles, um die Hände beschäftigt und die Vergangenheit begraben zu halten. Vor zehn Jahren zerstörte ein Feuer, das er nicht gelegt hatte, seine Zukunft. Vor zehn Jahren nahm er ein Mädchen bei sich auf, das nicht seines war.
Er überlebt, indem er den Kopf senkt und schweigt, und hält sich mit Pfefferminzbonbons über Wasser, die auf der Zunge erst scharf-kühl sind und am Ende süß. Doch Yuna ist inzwischen siebzehn und will singen. Und als eine Frau namens Hain seine Werkstatt betritt, mit einer Mappe voller Dokumente-Beweisen, die alles umschreiben könnten, was er über die schlimmste Nacht seines Lebens zu wissen glaubte-beginnt die Tür, die Junseo ein Jahrzehnt lang verriegelt hat, nachzugeben.
Vor dem Zischen eines Dampfbügeleisens und einem fernen Klavier, das aus einer Kellerbar heraufdringt, ist dies eine stille, leuchtende Parabel über die Last des Schweigens, den Mut, sich von den Schritten eines anderen tragen zu lassen, und die seltsame Süße, die bleibt, wenn die Kälte sich auflöst.