Hinter dem Bahnhof eines kleinen Küstendorfs erwacht die Werkstatt des Schreiners Yunjae jeden Morgen mit dem Ticken einer alten Wanduhr. Seine Hände, deren Fingerabdrücke durch jahrelanges Schleifen und Hobeln fast verschwunden sind, formen das Holz. In einer Ecke steht ein Glasgefäß mit getrockneten Veilchenblättern-Überreste aus dem Blumengeschäft auf der anderen Seite der Gasse, das sein Licht bis spät in die Nacht brennen lässt.
An einem regnerischen Morgen betritt ein junger Arzt namens Ijun die Werkstatt. In seinen Händen hält er einen Bilderrahmen mit gesprungenem Glas. Dahinter: ein Schwarz-Weiß-Foto eines Feuerwehrmanns und einer lächelnden Frau, am Rand vom Feuer angesengt. Ijun bittet um einen neuen Rahmen, besteht aber darauf, das gesprungene Glas zu behalten. "Sogar den Sprung", sagt er. Während die Jahreszeiten vom Regen in den Schnee übergehen, werden drei Fremde-ein Schreiner, der seine Uhr angehalten hat, ein Arzt, der den Tag nicht heilen konnte, an dem seine Familie zerbrach, und eine Floristin, die ihr Schaufenster nie ganz geputzt hat-still miteinander verbunden durch einen gesprungenen Rahmen, eine nie angezündete Kerze und ein Glas getrockneter Veilchen.
Eine Geschichte über die Dinge, die wir nicht reparieren können, die Risse, die wir zu behalten wählen, und die Vergangenheit, die sich nicht auslöschen lässt-nur verpflanzen.
Hinter dem Bahnhof eines kleinen Küstendorfs erwacht die Werkstatt des Schreiners Yunjae jeden Morgen mit dem Ticken einer alten Wanduhr. Seine Hände, deren Fingerabdrücke durch jahrelanges Schleifen und Hobeln fast verschwunden sind, formen das Holz. In einer Ecke steht ein Glasgefäß mit getrockneten Veilchenblättern-Überreste aus dem Blumengeschäft auf der anderen Seite der Gasse, das sein Licht bis spät in die Nacht brennen lässt.
An einem regnerischen Morgen betritt ein junger Arzt namens Ijun die Werkstatt. In seinen Händen hält er einen Bilderrahmen mit gesprungenem Glas. Dahinter: ein Schwarz-Weiß-Foto eines Feuerwehrmanns und einer lächelnden Frau, am Rand vom Feuer angesengt. Ijun bittet um einen neuen Rahmen, besteht aber darauf, das gesprungene Glas zu behalten. "Sogar den Sprung", sagt er. Während die Jahreszeiten vom Regen in den Schnee übergehen, werden drei Fremde-ein Schreiner, der seine Uhr angehalten hat, ein Arzt, der den Tag nicht heilen konnte, an dem seine Familie zerbrach, und eine Floristin, die ihr Schaufenster nie ganz geputzt hat-still miteinander verbunden durch einen gesprungenen Rahmen, eine nie angezündete Kerze und ein Glas getrockneter Veilchen.
Eine Geschichte über die Dinge, die wir nicht reparieren können, die Risse, die wir zu behalten wählen, und die Vergangenheit, die sich nicht auslöschen lässt-nur verpflanzen.