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Die Grenze im Gepäck. Persönliche Fluchtgeschichten zwischen Ost und West und was sie über den Kalten Krieg verraten
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- Nombre de pages186
- FormatePub
- ISBN978-3-565-17740-0
- EAN9783565177400
- Date de parution16/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Eine Mauer teilt nicht nur eine Stadt - sie teilt Leben, Familien, Biografien. Dieses Buch folgt den persönlichen Geschichten von Menschen, die versuchten, die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa zu überwinden. Nicht als Heldenerzählungen, sondern als Rekonstruktionen von Entscheidungen unter Druck, von Improvisationen, Ängsten und den Momenten danach, die oft komplizierter waren als die Flucht selbst.
Wir begleiten eine Krankenschwester, die durch Kanalisationsschächte kroch.
Einen Ingenieur, der einen Heißluftballon nähte. Eine Familie, die in einem präparierten Auto versteckt wurde. Studierende, die mit gefälschten Papieren über Prag reisten. Jede Geschichte zeigt die Logistik des Unmöglichen: Wer half, wer schwieg, wer verriet. Welche Netzwerke existierten, welche Routen funktionierten, wo die DDR-Grenzregime Lücken hatten - und wie sie diese schlossen. Das Buch untersucht auch das Leben danach: die Schuldgefühle gegenüber Zurückgebliebenen, die Enttäuschungen im Westen, die Frage nach Identität zwischen zwei Welten.
Es geht um die psychologischen Kosten, um zerbrochene Beziehungen, um das Schweigen, das viele Geflüchtete jahrelang begleitete. Was trieb Menschen, alles zu riskieren? Wie veränderte die Flucht ihr Selbstverständnis? Und was sagen diese individuellen Geschichten über ein System, das seine Bürger einsperrte, und über die Freiheit, die im Westen nicht immer hielt, was sie versprach?
Einen Ingenieur, der einen Heißluftballon nähte. Eine Familie, die in einem präparierten Auto versteckt wurde. Studierende, die mit gefälschten Papieren über Prag reisten. Jede Geschichte zeigt die Logistik des Unmöglichen: Wer half, wer schwieg, wer verriet. Welche Netzwerke existierten, welche Routen funktionierten, wo die DDR-Grenzregime Lücken hatten - und wie sie diese schlossen. Das Buch untersucht auch das Leben danach: die Schuldgefühle gegenüber Zurückgebliebenen, die Enttäuschungen im Westen, die Frage nach Identität zwischen zwei Welten.
Es geht um die psychologischen Kosten, um zerbrochene Beziehungen, um das Schweigen, das viele Geflüchtete jahrelang begleitete. Was trieb Menschen, alles zu riskieren? Wie veränderte die Flucht ihr Selbstverständnis? Und was sagen diese individuellen Geschichten über ein System, das seine Bürger einsperrte, und über die Freiheit, die im Westen nicht immer hielt, was sie versprach?























