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Der Neue an Samiras Seite. Dr. Norden 162 – Arztroman

Par : Patricia Vandenberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69049-276-8
  • EAN9783690492768
  • Date de parution20/05/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille156 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr.
Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Ist etwas passiert oder freust du dich nur, mich zu sehen?« , erkundigte sich Samira Khaled vormals Kuhn ironisch bei ihrem geschiedenen Mann, der am Montagmorgen vor ihrer Tür stand. Zehn Jahre lang war dieses Haus zuerst sein Zuhause und dann ihr gemeinsames Heim gewesen.
Samira lächelte süßlich, und es kostete Dr. Lenard Kuhn alle Beherrschung, nicht augenblicklich wütend zu werden. Besaß sie noch Ähnlichkeit mit der aparten jungen Frau, die er vor acht Jahren in einem Hotel kennengelernt hatte? Diese Frage stellte sich Lenard, während er Samira einer genauen Prüfung unterzog. Natürlich war sie immer noch bildschön mit den geheimnisvollen anthrazitfarbenen Augen, die so einen eigentümlichen Kontrast zu ihrem nussbraunen Haar bildeten.
Und trotzdem! »Du siehst irgendwie verändert aus.« Samira lachte unbeschwert und drehte sich kokett von links nach rechts. »Gefällt dir mein neuer Stil?« »Ich weiß nicht recht.« Lenard bedachte die Jeansjacke und den bunt geblümten, bodenlangen Stufenrock mit einem ratlosen Schulterzucken. »Allemal besser als dein Aufzug« , konstatierte sie trocken. Aufzug? So also nannte sie seinen edlen Designer-Anzug, ein Stück aus besseren Tagen.
»Kann ich reinkommen?« , entschloss Lenard sich vorsichtshalber, das Thema zu wechseln.