Der Glaube katholisch vs. evangelisch. Dinkelsbühl Geschichte light

Par : Gerfrid Arnold
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  • Nombre de pages136
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6951-2961-4
  • EAN9783695129614
  • Date de parution30/09/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille5 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

Der blühende Reichsstadtstaat Dinkelsbühl zerbrach nach Martin Luthers Reformation. Die Bürgerschaft scheiterte am Konflikt, der sich aus einer evangelischen Landeskirche und den katholischen Kaisern als Reichsobrigkeit ergab. Der Streit um den rechten Glauben und die Errettung der Seele spaltete das Sozialgefüge, es folgte ein bürgerlicher Kampf Gut gegen Böse. Der Machtanspruch beider Konfessionen ließ keine Toleranz zu.
Katholikenrat und Protestantenrat wechselten sich ab und unterjochten die Andersgläubigen. Bald waren die Stadtkirche St. Georg und die Spitalkirche evangelisch, bald katholisch. Die Vormacht weniger katholischer Familien traumatisierte die überwiegend evangelische Einwohnerschaft. Der unheilige Glaubenszwist, alltäglich mit boshafter Leidenschaft betrieben, prägte die Dinkelsbühler Geschichte und führte in den wirtschaftlichen Ruin der Stadt.
Der Autor, Lehrer in Dinkelsbühl, engagierte sich im Historischen Verein "Alt-Dinkelsbühl" als Beisitzer, Vereinsarchivar und Museumsleiter. Seine Erfahrung konnte er im neuen Museum "Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden" einbringen. Sein erstes Buch über das mittelalterliche Dinkelsbühl erschien 1988. Seitdem befasste er sich mit der Stadtgeschichte. Es folgten Buchpublikationen und Beiträge u.a.
im Jahrbuch des Vereins. Als Stadtarchivar der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl war er Schriftleiter des Periodikums "Alt-Dinkelsbühl", das seit 1913 als Beilage der Fränkischen Landeszeitung erschien und zahlreiche heimatgeschichtliche Aufsätze von ihm enthält. Sie weisen ihn als Kenner der Lokalliteratur und der Archivquellen aus.