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Das Hochzeitsgeschenk –eine Tochter. Sophienlust 199 – Familienroman

Par : Elisabeth Swoboda
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-3100-1
  • EAN9783740931001
  • Date de parution19/06/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille210 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Georg Glaser stand vor dem offenen Kamin, in dem ein Feuer brannte, und fühlte sich gar nicht wohl in seiner Haut.
Er bedauerte, überhaupt zu dieser Party seiner Schwester gekommen zu sein. Es gab hier nichts, was ihn hätte fesseln können, ausgenommen vielleicht eine junge Dame unter den Gästen. Aber gerade diese war in Begleitung da. Kein Wunder, dachte Georg. Sie ist so hübsch und sympathisch, und so eine Frau ist natürlich längst in festen Händen. Halb unbewusst sah er sich um, bis seine Blicke die Gesuchte trafen.
Marianne Schwab saß auf einem Sofa und hielt ein Glas in der Hand, das noch so voll war, dass sie kaum davon genippt haben konnte. An der Party schien sie ebensowenig Gefallen zu finden wie Georg Glaser. Ohne lange zu überlegen strebte der junge Mann auf das Sofa zu, deutete auf den leeren Platz neben der jungen Frau und fragte: »Darf ich? »Selbstverständlich« , erwiderte Marianne. Sie rückte ein wenig zur Seite und starrte weiterhin selbstvergessen auf ihr Glas.
Georg räusperte sich, aber das Mädchen schenkte ihm keine Beachtung. Georg musterte sie verstohlen und fand, dass sein erster Eindruck nicht getäuscht hatte. Die junge Dame war ausgesprochen anziehend. Lange dunkle Haare rahmten ihr Gesicht ein und fielen in sanften Wellen auf ihre Schultern herab. Ihre Nase war klein, ihr Mund schön gezeichnet. Ihre Augenfarbe konnte Georg nicht erkennen, weil sie ihm das Profil zuwandte und den Blick gesenkt hatte.
Georg bedauerte, dass er sie nicht schon früher und in einer anderen Umgebung kennengelernt hatte. Die junge Dame wirkte frisch und natürlich, aber hier, auf dieser lärmenden Party, die in ein Saufgelage auszuarten drohte, fehl am Platz.