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Das Geheimnis meines Lebens. Mami 2186 – Familienroman

Par : Gisela Reutling
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69371-336-5
  • EAN9783693713365
  • Date de parution04/08/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille192 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Liebe Mutter, schrieb die junge Frau, ich bin Lisa, Deine Tochter. Solange ich denken kann, versuche ich mir vorzustellen, wie Du aussiehst. Unter tausend Gesichtern suche ich mir eines heraus und frage mich, ob es Deines sein könnte. Ich glaube, alle, die adoptiert wurden, empfinden so. Lisa zuckte zusammen und fuhr über dem Briefblatt auf, als eine Hand sich auf ihre Schulter legte.
»Du bist schon da« , sagte sie errötend, wie bei etwas Verbotenem ertappt. »Ich habe dich gar nicht gehört.« »Nein, du warst ganz versunken.« Mit einem ernsten Blick sah Mathias Conrath auf seine Frau, nachdem seine Augen über die vor ihr liegenden Zeilen geflogen waren. »Ist es wirklich so wichtig, Lisa?« , fragte er. »Auch dann noch, wenn man schon selber eine Familie hat, einen Mann und ein Kind? Es geht dir doch gut, oder etwa nicht?« Lisa legte das Blatt in ihre Schreibmappe und stand auf.
Es geht dir doch gut, so sagten alle, wenn sie, was selten genug vorkam, einmal dieses Thema berührte. »Natürlich geht es mir gut« , sprach sie leise. »Glaubst du, ich wüsste das nicht zu schätzen, Mathias? Das ist es, was ich nicht erklären kann, dass ich trotzdem immer und immer wieder den Wunsch habe, meine Mutter zu suchen.