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Als der Papa heimkam .... Mami 1904 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2427-0
- EAN9783740924270
- Date de parution19/12/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille199 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Der Tag, an dem sich Dagmar Guntrams Leben änderte, begann mit dünnem tristem Nieselregen. Dagmar machte sich nichts daraus, sie war nicht wetterfühlig. Nur würde es etwas knapp mit dem Platz werden, wenn ihre Gäste sich nicht auch auf dem Balkom aufhalten konnten. Der war nämlich breit und lang und bot zusätzlich Raum zu ihrer Einzimmerwohnung. Aber vielleicht hörte es ja bis zum Abend auf zu regnen! Sie hatte an der Kasse des Feinkostgeschäftes eine ungewöhnlich hohe Rechnung beglichen, dankte einem blondschopfigen Lehrling fürs Türehalten und lehnte freundlich ab, als der Junge sich erbot, ihr die schweren Tüten zum Wagen zu bringen. Hoffentlich hatte sie nichts vergessen.
Fruchtsäfte und Mineralwasser hatte sie zu Hause. Die Baguettes würde sie später noch beim Bäcker an der Ecke besorgen, damit sie auch ganz frisch und knusprig waren, zu all den Köstlichkeiten, die sie eingekauft hatte: Forellenfilets, Kaviar, Roastbeef, diverse Käsespezialitäten. Dagmar ging es in Gedanken noch einmal durch, während das Gewicht der beiden Flaschen französischen Champagners ihr die Arme herabzog.
Aber für jeden ein Glas zum Empfang sollte es schon sein. Der Anlaß rechtfertigte es doch. Oder war es etwa nicht etwas Besonderes, wenn man für seine Studienkollegen einen Einstand gab in der langersehnten eigenen Wohnung? Es waren nur noch einige Schritte bis zu ihrem beigefarbenen Auto mit den roten Polstern - ein Geschenk ihres Papas zu ihrem 21. Geburtstag -, als eine der Tüten am Haltegriff riß, der Inhalt auf das nasse Pflaster kullerte, das Fläschchen Cumberlandsauce rollte in den Rinnstein. »O nein« , stieß Dagmar hervor, und einen
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Der Tag, an dem sich Dagmar Guntrams Leben änderte, begann mit dünnem tristem Nieselregen. Dagmar machte sich nichts daraus, sie war nicht wetterfühlig. Nur würde es etwas knapp mit dem Platz werden, wenn ihre Gäste sich nicht auch auf dem Balkom aufhalten konnten. Der war nämlich breit und lang und bot zusätzlich Raum zu ihrer Einzimmerwohnung. Aber vielleicht hörte es ja bis zum Abend auf zu regnen! Sie hatte an der Kasse des Feinkostgeschäftes eine ungewöhnlich hohe Rechnung beglichen, dankte einem blondschopfigen Lehrling fürs Türehalten und lehnte freundlich ab, als der Junge sich erbot, ihr die schweren Tüten zum Wagen zu bringen. Hoffentlich hatte sie nichts vergessen.
Fruchtsäfte und Mineralwasser hatte sie zu Hause. Die Baguettes würde sie später noch beim Bäcker an der Ecke besorgen, damit sie auch ganz frisch und knusprig waren, zu all den Köstlichkeiten, die sie eingekauft hatte: Forellenfilets, Kaviar, Roastbeef, diverse Käsespezialitäten. Dagmar ging es in Gedanken noch einmal durch, während das Gewicht der beiden Flaschen französischen Champagners ihr die Arme herabzog.
Aber für jeden ein Glas zum Empfang sollte es schon sein. Der Anlaß rechtfertigte es doch. Oder war es etwa nicht etwas Besonderes, wenn man für seine Studienkollegen einen Einstand gab in der langersehnten eigenen Wohnung? Es waren nur noch einige Schritte bis zu ihrem beigefarbenen Auto mit den roten Polstern - ein Geschenk ihres Papas zu ihrem 21. Geburtstag -, als eine der Tüten am Haltegriff riß, der Inhalt auf das nasse Pflaster kullerte, das Fläschchen Cumberlandsauce rollte in den Rinnstein. »O nein« , stieß Dagmar hervor, und einen






















