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Blutmond. Die großen Western 155

Par : Frank Callahan
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-0618-4
  • EAN9783740906184
  • Date de parution26/07/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille217 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung.
Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). »Hängt den Bastard!« Kalt klang die Stimme des Friedensrichters. Im Saloon von Croton Spring brach grenzenloser Lärm aus. Über fünfzig Männer johlten. Der Friedensrichter bearbeitete die Tischplatte mit einem Holzhammer. Es dauerte eine Weile, bis er sich verständlich machen konnte. »Das Urteil wird sofort vollstreckt.
Es wird den Rothäuten zur Warnung gereichen!« Das Gegröle der meist angetrunkenen Saloongäste nahm erneut zu. Einige bedrohten den Verurteilten, beschimpften und bespuckten ihn. Sie wurden vom Sheriff und den beiden Deputys abgedrängt. »Du wirst demnächst die Ewigen Jagdgründe kennenlernen, Red Horse« , griente Ken Stuart, der Sternträger von Croton Spring. Er blickte den jungen Indianer mitleidlos an, der auf dem Stuhl kauerte. Die Kette zwischen den Handschellen klirrte leise, als der Apache den Oberkörper aufrichtete.
Er blickte den Gesetzeshüter aus dunklen Augen an, in denen Hilflosigkeit, aber auch Hass miteinander stritten. »Bleib nur friedlich!« , knurrte einer der Hilfssheriffs. »Wir können dir auch 'ne Kugel ins Fell schießen.« Die meisten Bürger der kleinen Town verließen die Whiskytränke und versammelten sich im Hof der Schenke. Vom dicksten Ast des Cottonwood baumelte das Lasso. »Du hättest dich nicht an der weißen Frau vergreifen dürfen, Hundesohn« , stieß Ken Stuart böse hervor.
»Du hast sie entehrt und dann getötet. Dafür hast du den Tod verdient.« Red Horse quälte sich in die Höhe. Das bronzefarbene Gesicht des jungen Indianers wies Hautabschürfungen und Schwellungen auf. Seine Peiniger waren nicht gerade sanft mit dem Apachen umgesprungen. »Red Horse unschuldig« , murmelte der Krieger. »Er nicht töten weiße Squaw. Er nur kommen vorbei.« Ken Stuart und die beiden Hilfssheriffs grinsten breit. »Deine Lügen haben auch den Richter nicht