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Blaue Schatten über der Bucht. Irrlicht - Neue Edition 16 – Mystikroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-9793-9
- EAN9783740997939
- Date de parution09/08/2022
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille188 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Der Liebesroman mit Gänsehauteffekt begeistert alle, die ein Herz für Spannung, Spuk und Liebe haben. Mystik der Extraklasse - das ist das Markenzeichen der beliebten Romanreihe Irrlicht - Neue Edition: Werwölfe, Geisterladies, Spukschlösser, Hexen und andere unfassbare Gestalten und Erscheinungen erzeugen wohlige Schaudergefühle.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Mystik Romanen interessiert.
Stella trat an das Fenster.
Unter ihr lag die Bantry Bucht mit ihren blauen Schatten. Dann fiel ihr Blick auf den Friedhof. Auch dort erleuchtete das Licht des Mondes die Gräber. Sie schienen violett gefärbt zu sein. Nun entdeckte sie zwei gekreuzte Schwerter, um die ein Kranz hing. Was für ein merkwürdiger Grabschmuck. Und dann die uralte Eiche, die so gespenstisch aussah. Eine dunkle Gestalt mit einem bodenlangen Kapuzenmantel trat hinter dem Stamm der Eiche hervor.
Die Kapuze war so tief ins Gesicht gezogen, dass Stella nur die Nasenspitze hervorragen sah. Wie hell die Nacht war, unheimlich hell mit dem blauen geisterhaften Licht. Wer war diese Person, die nun mit Riesenschritten bis zu dem größten der Grabsteine eilte? Er sah wie ein Zwerg mit eckigen, nach oben gezogenen Schultern aus. Die Gestalt war verschwunden, so, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätte.
Der Blick des Fremden ließ sie nicht los und irritierte sie derart, dass sie den Ballsaal fluchtartig durch die Terrassentür verließ. Das Schneetreiben hielt sie nicht davon ab, die Richtung zum Pavillon einzuschlagen. Sie achtete auch nicht auf ihre dünnen Seidenschuhe, die schon nach wenigen Schritten völlig durchnässt waren. Schwer atmend stieß sie die Tür auf und zündete mit klammen Fingern die Kerzen an, die in dem Porzellanleuchter steckten.
Dann setzte sie sich auf die Bank. Sie zitterte nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Angst.
Unter ihr lag die Bantry Bucht mit ihren blauen Schatten. Dann fiel ihr Blick auf den Friedhof. Auch dort erleuchtete das Licht des Mondes die Gräber. Sie schienen violett gefärbt zu sein. Nun entdeckte sie zwei gekreuzte Schwerter, um die ein Kranz hing. Was für ein merkwürdiger Grabschmuck. Und dann die uralte Eiche, die so gespenstisch aussah. Eine dunkle Gestalt mit einem bodenlangen Kapuzenmantel trat hinter dem Stamm der Eiche hervor.
Die Kapuze war so tief ins Gesicht gezogen, dass Stella nur die Nasenspitze hervorragen sah. Wie hell die Nacht war, unheimlich hell mit dem blauen geisterhaften Licht. Wer war diese Person, die nun mit Riesenschritten bis zu dem größten der Grabsteine eilte? Er sah wie ein Zwerg mit eckigen, nach oben gezogenen Schultern aus. Die Gestalt war verschwunden, so, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätte.
Der Blick des Fremden ließ sie nicht los und irritierte sie derart, dass sie den Ballsaal fluchtartig durch die Terrassentür verließ. Das Schneetreiben hielt sie nicht davon ab, die Richtung zum Pavillon einzuschlagen. Sie achtete auch nicht auf ihre dünnen Seidenschuhe, die schon nach wenigen Schritten völlig durchnässt waren. Schwer atmend stieß sie die Tür auf und zündete mit klammen Fingern die Kerzen an, die in dem Porzellanleuchter steckten.
Dann setzte sie sich auf die Bank. Sie zitterte nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Angst.






















