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Bargfelder Bote 517-518. Lieferung. Materialien zum Werk Arno Schmidts
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- Nombre de pages30
- FormatPDF
- ISBN978-3-68930-206-1
- EAN9783689302061
- Date de parution26/03/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille399 Ko
- Infos supplémentairespdf
- Éditeuredition text + kritik
Résumé
Am 19. August 1952 fährt Arno Schmidt mit seiner Frau Alice zum zweiten Mal nach Stuttgart. Obwohl schon 38 Jahre alt, nennt ihn der 13 Jahre jüngere Martin Walser noch einen "jungen Autor". Eingeladen hat ihn Walser, frisch promoviert, damals freier Mitarbeiter des Süddeutschen Rundfunks. Ein erstes Treffen kam nicht zustande, obwohl Schmidt in Stuttgart war. Schmidt wird heftig ersehnt und zugleich kommt er mit der Hoffnung auf (dringend benötigte) Publikationsmöglichkeiten und ? Spesen.
"Sie sollen aber nach Stuttgart kommen.
Es muss etwas gefunden werden, das Sie hierherlockt", schreibt ihm Martin Walser. "'Die Tagung?' Eine Hörspielbearbeitung von 'Gadir'? (Liegt übrigens fertig vor. Hoffentlich hab ich's recht gemacht!) Eine Bandaufnahme: Diskussion über Arno Schmidt? (Liegt auch schon vor!) Was also, um alles in der Welt, kann Sie nach Stuttgart locken? Die Spesen! Das wäre etwas. Max Bense? Auch eine Lockung. Er hält Ihre Bücher mit ausgestreckten Händen weit überm Kopf und sieht zuweilen ? er der ganz Freie und Spröde ? andächtig hinauf.
Also vielleicht Max Bense", schreibt ihm Martin Walser. Max Bense wird es vermutlich nicht gewesen sein, der ihn gelockt hat, sondern die "Spesen" und eine Lesung im Rundfunk, aufgenommen am 19.8.1952.
Es muss etwas gefunden werden, das Sie hierherlockt", schreibt ihm Martin Walser. "'Die Tagung?' Eine Hörspielbearbeitung von 'Gadir'? (Liegt übrigens fertig vor. Hoffentlich hab ich's recht gemacht!) Eine Bandaufnahme: Diskussion über Arno Schmidt? (Liegt auch schon vor!) Was also, um alles in der Welt, kann Sie nach Stuttgart locken? Die Spesen! Das wäre etwas. Max Bense? Auch eine Lockung. Er hält Ihre Bücher mit ausgestreckten Händen weit überm Kopf und sieht zuweilen ? er der ganz Freie und Spröde ? andächtig hinauf.
Also vielleicht Max Bense", schreibt ihm Martin Walser. Max Bense wird es vermutlich nicht gewesen sein, der ihn gelockt hat, sondern die "Spesen" und eine Lesung im Rundfunk, aufgenommen am 19.8.1952.













