Anthroposophie und Nationalsozialismus. Weleda und WALA – die anthroposophischen Arzneimittelfirmen 1933–1945
Par : , ,Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages584
- FormatPDF
- ISBN978-3-7965-5158-1
- EAN9783796551581
- Date de parution13/05/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille65 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurSchwabe & Co
Résumé
Mehr als 50 Prozent der deutschen chemisch-pharmazeutischen Unternehmen wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs durch die NS-Behörden geschlossen. Es kam zu Eingriffen in viele Betriebe, die den Kernbestand der unternehmerischen Verfügungsrechte bedrohten und im Kontext der nationalsozialistischen Wirtschafts-, Medizin- und Rüstungspolitik standen. Insbesondere nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs nahmen die Regularien massiv zu.
Nicht nur die Eliminierung der als « sinnlos » und « nutzlos » apostrophierten, « nicht kriegswichtigen », oftmals naturheilkundlichen Arzneimittel, sondern auch die « effiziente Bereinigung » des gesamten Arzneimittelmarktes, verbunden mit einer selektiven Abgabe von knappen Rohstoffen, wurden gesundheits- und wirtschaftspolitisch verfolgt. Wie verhielten sich die anthroposophischen Arzneimittelhersteller Weleda und WALA in dieser Situation? Welchen Weg gingen sie zwischen Anpassung und Resistenz, Bemühungen um « kriegswichtige » Aufträge und Bewahrung der eigenen Identität?
Nicht nur die Eliminierung der als « sinnlos » und « nutzlos » apostrophierten, « nicht kriegswichtigen », oftmals naturheilkundlichen Arzneimittel, sondern auch die « effiziente Bereinigung » des gesamten Arzneimittelmarktes, verbunden mit einer selektiven Abgabe von knappen Rohstoffen, wurden gesundheits- und wirtschaftspolitisch verfolgt. Wie verhielten sich die anthroposophischen Arzneimittelhersteller Weleda und WALA in dieser Situation? Welchen Weg gingen sie zwischen Anpassung und Resistenz, Bemühungen um « kriegswichtige » Aufträge und Bewahrung der eigenen Identität?
Mehr als 50 Prozent der deutschen chemisch-pharmazeutischen Unternehmen wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs durch die NS-Behörden geschlossen. Es kam zu Eingriffen in viele Betriebe, die den Kernbestand der unternehmerischen Verfügungsrechte bedrohten und im Kontext der nationalsozialistischen Wirtschafts-, Medizin- und Rüstungspolitik standen. Insbesondere nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs nahmen die Regularien massiv zu.
Nicht nur die Eliminierung der als « sinnlos » und « nutzlos » apostrophierten, « nicht kriegswichtigen », oftmals naturheilkundlichen Arzneimittel, sondern auch die « effiziente Bereinigung » des gesamten Arzneimittelmarktes, verbunden mit einer selektiven Abgabe von knappen Rohstoffen, wurden gesundheits- und wirtschaftspolitisch verfolgt. Wie verhielten sich die anthroposophischen Arzneimittelhersteller Weleda und WALA in dieser Situation? Welchen Weg gingen sie zwischen Anpassung und Resistenz, Bemühungen um « kriegswichtige » Aufträge und Bewahrung der eigenen Identität?
Nicht nur die Eliminierung der als « sinnlos » und « nutzlos » apostrophierten, « nicht kriegswichtigen », oftmals naturheilkundlichen Arzneimittel, sondern auch die « effiziente Bereinigung » des gesamten Arzneimittelmarktes, verbunden mit einer selektiven Abgabe von knappen Rohstoffen, wurden gesundheits- und wirtschaftspolitisch verfolgt. Wie verhielten sich die anthroposophischen Arzneimittelhersteller Weleda und WALA in dieser Situation? Welchen Weg gingen sie zwischen Anpassung und Resistenz, Bemühungen um « kriegswichtige » Aufträge und Bewahrung der eigenen Identität?









