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Lelia (Zusammengefasste Ausgabe)
Zwischen romantischer Schwärmerei und metaphysischer Verzweiflung entwirft Lélia (1833; rev. 1839) das Porträt einer Frau an den Grenzen von Begehren, Geist und Gesellschaft. In einer hybriden Form aus Brief, innerem Monolog und szenischem Dialog begegnen wir Lélia, ihrem jungen Verehrer Sténio, dem geläuterten Ex-Zuchthäusler Trenmor und der Kurtisane Pulchérie als moralisch-erotischen Gegenfiguren.
Sand verbindet lyrische Prosa mit essayistischen Passagen, um Religion, Ehe und bürgerliche Heuchelei zu befragen; der halb bekenntnishafte, halb philosophische Roman provozierte die zeitgenössische Öffentlichkeit und markiert einen Extrempunkt der französischen Romantik. George Sand (Aurore Dupin, 1804-1876) verfasste Lélia in einer Übergangsphase, geprägt von Julirevolution, frühsozialistischen Debatten und der Suche nach weiblicher Autonomie.
Der männliche Künstlername, ihr Grenzgang zwischen Pariser Salon und Nohant sowie die intellektuellen und sentimentalen Erfahrungen der frühen 1830er Jahre lieferten die Matrix für eine Figur, die den Preis geistiger Freiheit bilanziert und die Grenzen der Geschlechterordnung testet. Für Leserinnen und Leser, die romantische Literatur mit philosophischer Tiefenschärfe schätzen, ist dieses Buch eine präzise Herausforderung: ein Ideen- und Gefühlslabor, das Fragen nach Begehren, Kreativität und Glauben in eine radikal weibliche Denkbewegung übersetzt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Sand verbindet lyrische Prosa mit essayistischen Passagen, um Religion, Ehe und bürgerliche Heuchelei zu befragen; der halb bekenntnishafte, halb philosophische Roman provozierte die zeitgenössische Öffentlichkeit und markiert einen Extrempunkt der französischen Romantik. George Sand (Aurore Dupin, 1804-1876) verfasste Lélia in einer Übergangsphase, geprägt von Julirevolution, frühsozialistischen Debatten und der Suche nach weiblicher Autonomie.
Der männliche Künstlername, ihr Grenzgang zwischen Pariser Salon und Nohant sowie die intellektuellen und sentimentalen Erfahrungen der frühen 1830er Jahre lieferten die Matrix für eine Figur, die den Preis geistiger Freiheit bilanziert und die Grenzen der Geschlechterordnung testet. Für Leserinnen und Leser, die romantische Literatur mit philosophischer Tiefenschärfe schätzen, ist dieses Buch eine präzise Herausforderung: ein Ideen- und Gefühlslabor, das Fragen nach Begehren, Kreativität und Glauben in eine radikal weibliche Denkbewegung übersetzt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Zwischen romantischer Schwärmerei und metaphysischer Verzweiflung entwirft Lélia (1833; rev. 1839) das Porträt einer Frau an den Grenzen von Begehren, Geist und Gesellschaft. In einer hybriden Form aus Brief, innerem Monolog und szenischem Dialog begegnen wir Lélia, ihrem jungen Verehrer Sténio, dem geläuterten Ex-Zuchthäusler Trenmor und der Kurtisane Pulchérie als moralisch-erotischen Gegenfiguren.
Sand verbindet lyrische Prosa mit essayistischen Passagen, um Religion, Ehe und bürgerliche Heuchelei zu befragen; der halb bekenntnishafte, halb philosophische Roman provozierte die zeitgenössische Öffentlichkeit und markiert einen Extrempunkt der französischen Romantik. George Sand (Aurore Dupin, 1804-1876) verfasste Lélia in einer Übergangsphase, geprägt von Julirevolution, frühsozialistischen Debatten und der Suche nach weiblicher Autonomie.
Der männliche Künstlername, ihr Grenzgang zwischen Pariser Salon und Nohant sowie die intellektuellen und sentimentalen Erfahrungen der frühen 1830er Jahre lieferten die Matrix für eine Figur, die den Preis geistiger Freiheit bilanziert und die Grenzen der Geschlechterordnung testet. Für Leserinnen und Leser, die romantische Literatur mit philosophischer Tiefenschärfe schätzen, ist dieses Buch eine präzise Herausforderung: ein Ideen- und Gefühlslabor, das Fragen nach Begehren, Kreativität und Glauben in eine radikal weibliche Denkbewegung übersetzt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
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