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Zwischen Kais und Herrenhäusern entstand England neu. Atlantischer Handel und soziale Umbrüche im Tudorreich des sechzehnten Jahrhunderts
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- Nombre de pages157
- FormatePub
- ISBN978-3-565-47263-5
- EAN9783565472635
- Date de parution03/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Mit jeder Schiffsladung aus der Neuen Welt veränderte sich auch die Ordnung Englands. Zucker, Tabak und Silber erreichten nicht nur die Höfe des Adels, sondern prägten zunehmend Märkte, Hafenviertel und Konsumgewohnheiten einer wachsenden städtischen Bevölkerung. Der Atlantik wurde zu einem Raum sozialer Neuverteilung.
Dieses Buch untersucht die tiefgreifenden Folgen des transatlantischen Handels für die Gesellschaft des Tudorreichs.
Neue Handelsnetzwerke stärkten Kaufleute und Investoren, deren Einfluss zunehmend mit dem traditionellen Landadel konkurrierte. Hafenstädte wie Bristol und London entwickelten sich zu Zentren wirtschaftlicher Macht, während ältere feudale Strukturen an Bedeutung verloren. Gleichzeitig veränderte der Zustrom amerikanischer Rohstoffe die politische Kultur des Königreichs. Luxusgüter wurden zu Symbolen gesellschaftlicher Zugehörigkeit, während wirtschaftliche Risiken neue Formen sozialer Mobilität hervorbrachten.
Die Expansion über den Atlantik schuf damit nicht nur Wohlstand, sondern auch neue Abhängigkeiten zwischen Krone, Handelshäusern und urbanen Eliten. Die Geschichte des Tudorreichs erscheint hier als Geschichte einer Gesellschaft, die ihre Zukunft zunehmend auf den Ozean statt auf das Land ausrichtete.
Neue Handelsnetzwerke stärkten Kaufleute und Investoren, deren Einfluss zunehmend mit dem traditionellen Landadel konkurrierte. Hafenstädte wie Bristol und London entwickelten sich zu Zentren wirtschaftlicher Macht, während ältere feudale Strukturen an Bedeutung verloren. Gleichzeitig veränderte der Zustrom amerikanischer Rohstoffe die politische Kultur des Königreichs. Luxusgüter wurden zu Symbolen gesellschaftlicher Zugehörigkeit, während wirtschaftliche Risiken neue Formen sozialer Mobilität hervorbrachten.
Die Expansion über den Atlantik schuf damit nicht nur Wohlstand, sondern auch neue Abhängigkeiten zwischen Krone, Handelshäusern und urbanen Eliten. Die Geschichte des Tudorreichs erscheint hier als Geschichte einer Gesellschaft, die ihre Zukunft zunehmend auf den Ozean statt auf das Land ausrichtete.






















