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Nouveauté
Neben der Krone. Von Historikern unterschätzte Herrscherinnen die später Weltgeschichte formten
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- Nombre de pages147
- FormatePub
- ISBN978-3-565-46260-5
- EAN9783565462605
- Date de parution27/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Dieses Buch verfolgt weibliche Monarchinnen, die in den Geschichtswerken meist nur als "Nebenrolle" erscheinen, obwohl sie die politischen Koordinaten ihrer Zeiten nachhaltig veränderten. Anstatt sie zu verkleinern oder zu verklären, zeigt das Buch, wie Regentinnen, Kaiserinnen und Fürstinnen durch Heiratsverträge, Verwaltung, Kriegsallianzen und religiöse Politik große Linien der Weltgeschichte vorbereiteten - von dynastischen Fusionen über Reichsteilungen bis zu den Verwerfungen der Kolonialzeit.
Die These ist einfach: Wer die Frauen an der Spitze der Macht übergeht, versteht die Macht selbst nicht. Im Zentrum stehen drei Formen unterschätzter Herrschaftsarbeit: Erstens die Verbindungs-Diplomatie, mit der viele Herrscherinnen Familien- und Staatenbündnisse webten, die später als "natürliche" geopolitische Konstellationen ausgegeben wurden, obwohl sie in Wahrheit das Ergebnis von Arrangements, Adoptiv-Blutsbanden und Hof-Intrigen waren.
Zweitens die Verwaltung und Rechtsprechung, in denen Kaiserinnen und Regentinnen oft als Vormünder über Nachfolger oder als regierende Mit-Herrscherinnen faktisch die Staatsmaschinerien lenkten, während die offizielle Geschichtsschreibung nur die männlichen Oberherren zählte. Drittens die symbolische Prägung von Zeit, Religion und Ritual, in der weibliche Herrscherinnen Gottesgnadentum, Heilige Schrift und Staatsmythos mitnarrteten, so dass ihr Geschlecht in der Erinnerung als "Ausnahme" erscheint, während doch sie die Narrative setzen, die sonstigen Männern später als Selbstverständlichkeit gelten.
Die These ist einfach: Wer die Frauen an der Spitze der Macht übergeht, versteht die Macht selbst nicht. Im Zentrum stehen drei Formen unterschätzter Herrschaftsarbeit: Erstens die Verbindungs-Diplomatie, mit der viele Herrscherinnen Familien- und Staatenbündnisse webten, die später als "natürliche" geopolitische Konstellationen ausgegeben wurden, obwohl sie in Wahrheit das Ergebnis von Arrangements, Adoptiv-Blutsbanden und Hof-Intrigen waren.
Zweitens die Verwaltung und Rechtsprechung, in denen Kaiserinnen und Regentinnen oft als Vormünder über Nachfolger oder als regierende Mit-Herrscherinnen faktisch die Staatsmaschinerien lenkten, während die offizielle Geschichtsschreibung nur die männlichen Oberherren zählte. Drittens die symbolische Prägung von Zeit, Religion und Ritual, in der weibliche Herrscherinnen Gottesgnadentum, Heilige Schrift und Staatsmythos mitnarrteten, so dass ihr Geschlecht in der Erinnerung als "Ausnahme" erscheint, während doch sie die Narrative setzen, die sonstigen Männern später als Selbstverständlichkeit gelten.






















