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Zwillinge ohne Eltern. Sophienlust 130 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1478-3
- EAN9783740914783
- Date de parution10/02/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille190 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
»Endlich« , sagte Andrea von Lehn aufatmend, als sie draußen einen Wagen vorfahren hörte.
Sie lief vors Haus, um ihren Mann zu begrüßen. Dr. Hans-Joachim von Lehn wirkte müde und niedergeschlagen. Das war ungewöhnlich, denn er war jung und lebensfroh. Im allgemeinen machte ihm ein gerütteltes Maß an Arbeit nichts aus. Außerdem liebte er seinen Beruf. Schon sein Vater war Tiermediziner gewesen. Von ihm hatte er die große Praxis übernommen. »Du kommst reichlich spät« , sagte Andrea, wobei sie ihren Mann umarmte.
»Ich habe mir schon Sorgen gemacht. So weit ist es doch gar nicht nach Karlshof.« Der Tierarzt strich seiner blutjungen Frau liebevoll über das dunkle Haar. Andrea sah fast noch wie ein Schulmädchen aus und war doch bereits die Mutter eines kleinen Buben, der in seinem Zimmer brav schlief, das Däumchen im Mund. »Mir passiert schon nichts, Andrea« , erwiderte Hans-Joachim leise. »Ich bin aufgehalten worden.
Das ist alles.« Andrea zog ihn an der Hand ins Haus, wo der Abendbrottisch schon lange wartete. Betti trug gleich das Essen auf und entschuldigte sich verlegen, dass der Salat leider zusammengefallen sei. »Lass nur, Betti, das schadet nichts« , tröstete der blonde Hausherr das tüchtige Mädchen. »Es gibt wahrhaftig Schlimmeres auf der Welt, als einen zusammengefallenen Salat.« »Was ist?« , fragte Andrea, als das Mädchen hinausgegangen war.
»Du bist ganz verändert, Hans-Joachim. So kenne ich dich gar nicht.« »Erinnerst du dich an die Nachricht vom Tod des jungen Ehepaares auf Karlshof?« , gab er leise zurück. »Es war ein Flugzeugabsturz, bei dem sämtliche Insassen ums Leben kamen. Ein paar Monate ist es nun her.« »Ja, richtig,
Sie lief vors Haus, um ihren Mann zu begrüßen. Dr. Hans-Joachim von Lehn wirkte müde und niedergeschlagen. Das war ungewöhnlich, denn er war jung und lebensfroh. Im allgemeinen machte ihm ein gerütteltes Maß an Arbeit nichts aus. Außerdem liebte er seinen Beruf. Schon sein Vater war Tiermediziner gewesen. Von ihm hatte er die große Praxis übernommen. »Du kommst reichlich spät« , sagte Andrea, wobei sie ihren Mann umarmte.
»Ich habe mir schon Sorgen gemacht. So weit ist es doch gar nicht nach Karlshof.« Der Tierarzt strich seiner blutjungen Frau liebevoll über das dunkle Haar. Andrea sah fast noch wie ein Schulmädchen aus und war doch bereits die Mutter eines kleinen Buben, der in seinem Zimmer brav schlief, das Däumchen im Mund. »Mir passiert schon nichts, Andrea« , erwiderte Hans-Joachim leise. »Ich bin aufgehalten worden.
Das ist alles.« Andrea zog ihn an der Hand ins Haus, wo der Abendbrottisch schon lange wartete. Betti trug gleich das Essen auf und entschuldigte sich verlegen, dass der Salat leider zusammengefallen sei. »Lass nur, Betti, das schadet nichts« , tröstete der blonde Hausherr das tüchtige Mädchen. »Es gibt wahrhaftig Schlimmeres auf der Welt, als einen zusammengefallenen Salat.« »Was ist?« , fragte Andrea, als das Mädchen hinausgegangen war.
»Du bist ganz verändert, Hans-Joachim. So kenne ich dich gar nicht.« »Erinnerst du dich an die Nachricht vom Tod des jungen Ehepaares auf Karlshof?« , gab er leise zurück. »Es war ein Flugzeugabsturz, bei dem sämtliche Insassen ums Leben kamen. Ein paar Monate ist es nun her.« »Ja, richtig,























