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Zwei reiten ins Glück. Sophienlust 241 – Familienroman

Par : Aliza Korten
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2054-8
  • EAN9783740920548
  • Date de parution30/09/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille225 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Der Jumbo setzte sich in Bewegung.
Langsam und schwerfällig rollte er an. Zwei Stewardessen gingen durch die Reihen und prüften, ob alle Passagiere angeschnallt waren, ob niemand mehr rauchte. Der Jumbo-Jet startete in Nairobi, der Hauptstadt von Kenia. Er würde in Madrid zwischenlanden und dann weiterfliegen nach Ams­terdam. Es war ein Flug der holländischen Luftfahrtgesellschaft, und die Stewardessen sprachen außer Englisch und Französisch auch Deutsch.
Eine von ihnen blieb vor Tom Weigand stehen. »Gibst du mir deine Jacke? Ich lege sie ins Hatrack?« »Was ist ein Hatrack?« , fragte der achtjährige Tom, der verweinte Augen hatte. »Ein Hatrack ist ein Ablagefach für leichte Sachen« , erklärte die Stewardess geduldig und freundlich. »Zum Beispiel für Hüte, Mäntel, Jacken und Decken.« Sie schob Toms Jacke in das Fach und schloss die Klappe wieder. Sven Weigand, zwei Jahre jünger als sein Bruder Tom, schaute der Stewardess ohne Interesse zu. Reihe für Reihe prüfend, ging die Stewardess weiter.
Der Jumbo-Jet hatte inzwischen seine Startposition erreicht. Er blieb nun kurz stehen, und die schweren Motoren heulten auf, sodass die ganze Maschine bebte. Dann rollte der Jumbo mit Höchstgeschwindigkeit wieder an, hob ab und stieg steil zum Himmel empor. Tom und Sven hielten sich bei den Händen. Ihre Gesichter zeigten eine Mischung aus Aufregung, Angst und Neugier. Während des Starts mussten sich auch die Stewardessen setzen und anschnallen.
Sobald die Maschine eine gewisse Höhe erreicht hatte, standen sie wieder auf. Sven Weigand saß am Fenster, auf dem Mittelsitz sein Bruder Tom und neben Tom eine hübsche jüngere Frau, die genauso unglücklich aussah wie die Kinder. Tom