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Wir werden nie genug haben. 96 Fragen an Kurt W. Rothschild und ein Essay zur verlorenen Zeit
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- Nombre de pages208
- FormatePub
- ISBN978-3-99100-176-8
- EAN9783991001768
- Date de parution24/03/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBraumüeller
Résumé
Stell dir vor, es ist Kapitalismus und keiner kann mehr mit. Wem nützt es, wenn alles rundherum wächst und wächst, aber die einen zu wenig Geld und die anderen weder Kraft noch Zeit haben, am gewachsenen Wohlstand teilzuhaben. Haben wir zu wenig Zeit, herauszufinden, was für uns gut wäre? Die Zeit und das Leben. Haben wir beides nicht mehr im Griff?
Wir leben heute in einer Gesellschaft ohne Zeit.
Mit dieser und noch weiteren Thesen beschäftigt sich der ORF-Journalist Hans Bürger und geht im 2009 geführten Gespräch mit dem langjährigen Doyen der österreichischen Nationalökonomie, Kurt W. Rothschild, unter anderem der Frage nach, warum Unsicherheit der größte Feind des Konsumkapitalismus ist. Dadurch macht er deutlich, dass wir Menschen mehr sind als bloß berechenbare Zahlen und Daten. Wir haben Gefühle und suchen Erfüllung unserer (sozialen) Bedürfnisse, die sich durch zahlreiche Werbestrategien gewiefter Konzerne unwissentlich zu vermehren scheinen.
Haben wir überhaupt noch Zeit, uns allen Bedürfnissen ausführlich zu widmen? Zerbricht der Kapitalismus schließlich an der Überforderung des Menschen?
Mit dieser und noch weiteren Thesen beschäftigt sich der ORF-Journalist Hans Bürger und geht im 2009 geführten Gespräch mit dem langjährigen Doyen der österreichischen Nationalökonomie, Kurt W. Rothschild, unter anderem der Frage nach, warum Unsicherheit der größte Feind des Konsumkapitalismus ist. Dadurch macht er deutlich, dass wir Menschen mehr sind als bloß berechenbare Zahlen und Daten. Wir haben Gefühle und suchen Erfüllung unserer (sozialen) Bedürfnisse, die sich durch zahlreiche Werbestrategien gewiefter Konzerne unwissentlich zu vermehren scheinen.
Haben wir überhaupt noch Zeit, uns allen Bedürfnissen ausführlich zu widmen? Zerbricht der Kapitalismus schließlich an der Überforderung des Menschen?








