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Wenn eine Schwester hasst. Kurfürstenklinik 95 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-4027-0
- EAN9783740940270
- Date de parution22/01/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille192 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt.
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Ich glaube, heute hat sich alles gegen uns verschworen« , sagte Dr. Adrian Winter und wischte sich mit einer müden Handbewegung über die Augen. Seit mehr als zehn Stunden war er jetzt bereits im Dienst, und noch immer war kein Ende abzusehen. Gerade war ein neuer schwerer Unfall angekündigt worden. Der Patient würde mit dem Hubschrauber gebracht werden.
»Ich koche noch mal rasch neuen Kaffee« , bot Oberschwester Walli an, die auch dunkle Schatten der Müdigkeit unter den Augen hatte. Ihre sonst stets heitere Miene wirkte jetzt, gegen sieben Uhr abends, blaß und angespannt. »Eine gute Idee, danke.« Adrian dehnte im Sitzen den Rücken. Am frühen Morgen hatte er drei große Operationen durchgeführt, weil zurzeit ein personeller Engpaß auf der Chirurgie herrschte, dann war er hinunter in die Notaufnahme gegangen, sein hauptsächliches Wirkungsfeld.
Und hier gaben sich die Patienten an diesem naßkalten Wintertag die Tür in die Hand. Es galt, große und kleine, unbedeutende und lebensbedrohlich erkrankte Patienten zu behandeln. Bis vor einer Viertelstunde hatte Adrian im Not-OP um das Leben eines kleinen Jungen gekämpft, der sich auf einer der vielen Seen gewagt hatte, die im Einzugsgebiet von Berlin lagen. Natürlich war die Eisdecke jetzt, im frühen Dezember, noch viel zu dünn gewesen, der Sechsjährige war eingebrochen und nur dank des mutigen Einsatzes einer siebzehnjährigen Schülerin gerettet worden.
Das Mädchen hatte, ohne auf die eigene Gefahr zu achten, dicke Äste abgebrochen und auf das Eis gelegt. So hatte sie sich langsam bis zu dem kleinen Jungen vorgearbeitet - und das unterkühlte Kind schließlich retten können. Drei ältere Damen, die am Seeufer mit ihren Dackeln spazieren gegangen waren, hatten ihr dann noch geholfen. Eine hatte zum Glück ein Handy dabei und den Notarzt alarmiert.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Ich glaube, heute hat sich alles gegen uns verschworen« , sagte Dr. Adrian Winter und wischte sich mit einer müden Handbewegung über die Augen. Seit mehr als zehn Stunden war er jetzt bereits im Dienst, und noch immer war kein Ende abzusehen. Gerade war ein neuer schwerer Unfall angekündigt worden. Der Patient würde mit dem Hubschrauber gebracht werden.
»Ich koche noch mal rasch neuen Kaffee« , bot Oberschwester Walli an, die auch dunkle Schatten der Müdigkeit unter den Augen hatte. Ihre sonst stets heitere Miene wirkte jetzt, gegen sieben Uhr abends, blaß und angespannt. »Eine gute Idee, danke.« Adrian dehnte im Sitzen den Rücken. Am frühen Morgen hatte er drei große Operationen durchgeführt, weil zurzeit ein personeller Engpaß auf der Chirurgie herrschte, dann war er hinunter in die Notaufnahme gegangen, sein hauptsächliches Wirkungsfeld.
Und hier gaben sich die Patienten an diesem naßkalten Wintertag die Tür in die Hand. Es galt, große und kleine, unbedeutende und lebensbedrohlich erkrankte Patienten zu behandeln. Bis vor einer Viertelstunde hatte Adrian im Not-OP um das Leben eines kleinen Jungen gekämpft, der sich auf einer der vielen Seen gewagt hatte, die im Einzugsgebiet von Berlin lagen. Natürlich war die Eisdecke jetzt, im frühen Dezember, noch viel zu dünn gewesen, der Sechsjährige war eingebrochen und nur dank des mutigen Einsatzes einer siebzehnjährigen Schülerin gerettet worden.
Das Mädchen hatte, ohne auf die eigene Gefahr zu achten, dicke Äste abgebrochen und auf das Eis gelegt. So hatte sie sich langsam bis zu dem kleinen Jungen vorgearbeitet - und das unterkühlte Kind schließlich retten können. Drei ältere Damen, die am Seeufer mit ihren Dackeln spazieren gegangen waren, hatten ihr dann noch geholfen. Eine hatte zum Glück ein Handy dabei und den Notarzt alarmiert.























