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Uwe darf kein Heimweh haben. Sophienlust 153 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-2045-6
- EAN9783740920456
- Date de parution18/07/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille209 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
»Du magst also unseren Billy gut leiden?« , fragte Andrea von Lehn den scheuen, stillen Jungen, der das Liliputpferdchen Billy zärtlich umarmte.
Uwe Breuer nickte stumm.
Er sagte selten etwas, obwohl Andrea ihn inzwischen schon ganz gut kannte. Der Junge befand sich im Kinderheim Sophienlust, das ihre Mutter, Denise von Schoenecker, leitete. Mit seinen sieben Jahren hatte er schon allerlei Bitteres erlebt. Uwe stammte von einem Gut in der Lüneburger Heide. Im Tierheim Waldi & Co. tröstete er sich über sein Heimweh nach den zahmen Tieren auf dem Heidehof hinweg.
Vor allem das Liliputpferdchen hatte es ihm angetan. Immer wieder kehrte er von den Schimpansen, der Braunbärin und den anderen Insassen des Tierheims Waldi & Co., das von Andrea gegründet worden war, zu dem winzigen Hengst zurück. Auf dem elterlichen Gut Heidehof gab es zwei Ponys, Max und Moritz. Diese liebte Uwe ganz besonders. Auch das Kinderheim Sophienlust besaß Ponys, auf denen die Kinder nach Herzenslust reiten konnten, aber damit hatte es eine besondere Bewandtnis.
Wenn Uwe die Ponys anschaute, musste er immer beinahe weinen. Doch er wollte nicht weinen, weil Tante Isi, Tante Ma, Schwester Regine und alle Kinder immer so lieb zu ihm waren und wünschten, dass er fröhlich sei. Aber wie konnte er fröhlich sein, wenn ihm das Herz so unendlich schwer war? Hier, bei Tante Andrea von Lehn, im Tierheim Waldi & Co., war es still und gemütlich. Es roch nach Heu, Stroh und Futtermitteln.
Die Schimpansenjungen Batu und Luja trieben ihre Scherze, und die Braunbärin Isabell spielte mit ihren Kindern
Er sagte selten etwas, obwohl Andrea ihn inzwischen schon ganz gut kannte. Der Junge befand sich im Kinderheim Sophienlust, das ihre Mutter, Denise von Schoenecker, leitete. Mit seinen sieben Jahren hatte er schon allerlei Bitteres erlebt. Uwe stammte von einem Gut in der Lüneburger Heide. Im Tierheim Waldi & Co. tröstete er sich über sein Heimweh nach den zahmen Tieren auf dem Heidehof hinweg.
Vor allem das Liliputpferdchen hatte es ihm angetan. Immer wieder kehrte er von den Schimpansen, der Braunbärin und den anderen Insassen des Tierheims Waldi & Co., das von Andrea gegründet worden war, zu dem winzigen Hengst zurück. Auf dem elterlichen Gut Heidehof gab es zwei Ponys, Max und Moritz. Diese liebte Uwe ganz besonders. Auch das Kinderheim Sophienlust besaß Ponys, auf denen die Kinder nach Herzenslust reiten konnten, aber damit hatte es eine besondere Bewandtnis.
Wenn Uwe die Ponys anschaute, musste er immer beinahe weinen. Doch er wollte nicht weinen, weil Tante Isi, Tante Ma, Schwester Regine und alle Kinder immer so lieb zu ihm waren und wünschten, dass er fröhlich sei. Aber wie konnte er fröhlich sein, wenn ihm das Herz so unendlich schwer war? Hier, bei Tante Andrea von Lehn, im Tierheim Waldi & Co., war es still und gemütlich. Es roch nach Heu, Stroh und Futtermitteln.
Die Schimpansenjungen Batu und Luja trieben ihre Scherze, und die Braunbärin Isabell spielte mit ihren Kindern























