stern CRIME 44/2022 - Nachtschicht. Er fährt seine Touren. Und bringt die Angst in die Stadt. Der Fall des Uber-Killers
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- Nombre de pages142
- FormatPDF
- ISBN978-3-652-01335-2
- EAN9783652013352
- Date de parution05/08/2022
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille71 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurteNeues
Résumé
Jeden Tag geschieht Böses auf der Welt: Krieg, Folter, Amokläufe, Überfälle, Vergewaltigungen, Mord und Totschlag. Wie kommt es dazu? Warum tut ein Mensch einem anderen so schreckliche Dinge an? Das Böse wird in der Regel als Inbegriff des moralisch Falschen verstanden. Das Böse ist das Abweichende, das Abweichende ist unheimlich und bedrohlich. Das Böse hinterlässt oft mehr Fragen als Antworten. Genau das treibt uns bei stern Crime an: es erklärbar zu machen.
Ermittlerinnen und Ermittler sowie Spezialistinnen und Spezialisten helfen uns, das auf den ersten Blick Unbegreifliche begreiflich zu machen, sodass mehr bleibt als das Empfinden von Unerklärlichkeit. Jedes Mal aufs Neue hat diese Perspektive auf das Abnorme etwas Erhellendes, auch wenn es verstörend bleibt. Manchmal hilft uns allerdings kein kriminalistischer, psychologischer, neurologischer, forensischer oder philosophischer Erklärungsversuch.
Zum Beispiel, wenn ein Mann eines Tages zum Massenmörder wird, in dessen bisherigem Leben absolut nichts auf eine solche Entwicklung hingedeutet hat und sich auch im Laufe der Ermittlungen und Untersuchungen keine Antworten finden - wie beim sogenannten Uber-Killer, dessen Fall wir in dieser Ausgabe erzählen. Was solche Mörder für eine Gesellschaft besonders bedrohlich macht: Weil ihre Taten scheinbar grundlos passieren, könnten sie wohl jeden treffen.
Dagegen können wir uns nicht schützen. Dagegen kann uns niemand schützen. Diese Art des Bösen ist für uns der größtmögliche anzunehmende Kontrollverlust.
Ermittlerinnen und Ermittler sowie Spezialistinnen und Spezialisten helfen uns, das auf den ersten Blick Unbegreifliche begreiflich zu machen, sodass mehr bleibt als das Empfinden von Unerklärlichkeit. Jedes Mal aufs Neue hat diese Perspektive auf das Abnorme etwas Erhellendes, auch wenn es verstörend bleibt. Manchmal hilft uns allerdings kein kriminalistischer, psychologischer, neurologischer, forensischer oder philosophischer Erklärungsversuch.
Zum Beispiel, wenn ein Mann eines Tages zum Massenmörder wird, in dessen bisherigem Leben absolut nichts auf eine solche Entwicklung hingedeutet hat und sich auch im Laufe der Ermittlungen und Untersuchungen keine Antworten finden - wie beim sogenannten Uber-Killer, dessen Fall wir in dieser Ausgabe erzählen. Was solche Mörder für eine Gesellschaft besonders bedrohlich macht: Weil ihre Taten scheinbar grundlos passieren, könnten sie wohl jeden treffen.
Dagegen können wir uns nicht schützen. Dagegen kann uns niemand schützen. Diese Art des Bösen ist für uns der größtmögliche anzunehmende Kontrollverlust.






















