SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Stern Crime 33/2020 - NACHT IM PARADIES. Es heißt, es gebe keine schönere Insel als diese. Manche verlassen sie nie wieder
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages124
- FormatPDF
- ISBN978-3-652-01127-3
- EAN9783652011273
- Date de parution09/10/2020
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille59 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurteNeues
Résumé
Bilder können Täter überführen, sie helfen aber auch Außenstehenden, ein Verbrechen besser zu begreifen. Manchmal zeigen wir Beweisfotos, weil sie erklären, wie ein Fall gelöst wurde. Manchmal zeigen wir Tatortaufnahmen, damit fassbar wird, was tatsächlich geschah, in seiner ganzen Dimension. Manchmal zeigen wir Porträts, weil alle Menschen ein Gesicht haben, Opfer wie Täter, Angehörige wie Ermittler.
Es ist immer auch ein Abwägen: Wann wollen Protagonisten geschützt, müssen Bilder gepixelt werden? Welche Details sind Leserinnen und Lesern zuzumuten? Aber wann beschönigt man das Geschehene auch, wenn man verschämt den Mantel darüber legt? Bilder erzählen dem Betrachter einen besonderen Teil der Geschichte, immer auch einen emotionalen. Sie tun es auf ganz eigene Art. In Texten lässt sich schildern, wie ein Mensch spricht, welchen Eindruck er macht.
Auch was früher geschehen ist, lässt sich in Worten vergegenwärtigen. Wenn sich Fotografinnen und Fotografen für Crime auf den Weg machen, können sie nur mit dem arbeiten, was im Hier und Jetzt ist. Darum beeindruckt es uns umso mehr, wenn sie nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar machen, was früher geschah und wie es weiterwirkt: der Schrecken von einst, die Trauer und Verunsicherung von heute.
Auf die Idee zu unserer Titelgeschichte brachten uns Bilder: jene von Rafael Heygster, der lange auf der thailändischen Insel Koh Tao recherchiert hat. Die betörende, fast kitschige Schönheit des Idylls liegt noch immer im Licht der Morde und mysteriösen Todesfälle, die sich hier zugetragen haben. Auch das Projekt "Gabriele" von Ilka Pappenscheller ist ungemein vielschichtig. Es erzählt nicht nur vom Schicksal einer jungen Frau, die ermordet wurde, sondern auch von der Fotografin selbst.
Sie ist in Gabrieles Dorf aufgewachsen, das die Tat nie bewältigt hat. Ihre Arbeit zeigt auch, wie gut man das betretene Schweigen zum Ausdruck bringen kann, gerade wenn man keine Worte zur Verfügung hat. Schauen Sie es sich an.
Es ist immer auch ein Abwägen: Wann wollen Protagonisten geschützt, müssen Bilder gepixelt werden? Welche Details sind Leserinnen und Lesern zuzumuten? Aber wann beschönigt man das Geschehene auch, wenn man verschämt den Mantel darüber legt? Bilder erzählen dem Betrachter einen besonderen Teil der Geschichte, immer auch einen emotionalen. Sie tun es auf ganz eigene Art. In Texten lässt sich schildern, wie ein Mensch spricht, welchen Eindruck er macht.
Auch was früher geschehen ist, lässt sich in Worten vergegenwärtigen. Wenn sich Fotografinnen und Fotografen für Crime auf den Weg machen, können sie nur mit dem arbeiten, was im Hier und Jetzt ist. Darum beeindruckt es uns umso mehr, wenn sie nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar machen, was früher geschah und wie es weiterwirkt: der Schrecken von einst, die Trauer und Verunsicherung von heute.
Auf die Idee zu unserer Titelgeschichte brachten uns Bilder: jene von Rafael Heygster, der lange auf der thailändischen Insel Koh Tao recherchiert hat. Die betörende, fast kitschige Schönheit des Idylls liegt noch immer im Licht der Morde und mysteriösen Todesfälle, die sich hier zugetragen haben. Auch das Projekt "Gabriele" von Ilka Pappenscheller ist ungemein vielschichtig. Es erzählt nicht nur vom Schicksal einer jungen Frau, die ermordet wurde, sondern auch von der Fotografin selbst.
Sie ist in Gabrieles Dorf aufgewachsen, das die Tat nie bewältigt hat. Ihre Arbeit zeigt auch, wie gut man das betretene Schweigen zum Ausdruck bringen kann, gerade wenn man keine Worte zur Verfügung hat. Schauen Sie es sich an.






















