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Stämme ohne Karten. Überlebenswege indigener Völker nach der Eroberung
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- Nombre de pages145
- FormatePub
- ISBN978-3-565-54363-2
- EAN9783565543632
- Date de parution07/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille513 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Sie lebten in Städten aus Stein, bevor Europa seine Kathedralen baute. Sie bewässerten Wüsten, handelten über tausend Kilometer und ordneten ihre Gesellschaften nach dem Lauf der Gestirne. Dann kamen die Schiffe. Dieses Buch fragt nicht nach dem Untergang, sondern nach dem, was überdauerte. Es folgt den Spuren der Kulturen, die nicht verschwanden, sondern sich verwandelten - in den Sprachen, die noch gesprochen werden, in den Zeremonien, die heimlich fortgeführt wurden, in den Webmustern, die Generationen überbrückten.
Der Schwerpunkt liegt auf zivilisatorischen Leistungen, die koloniale Narrative systematisch auslöschten: die matrilinearen Gesellschaften der Haudenosaunee, die astronomischen Kenntnisse der Pueblo-Völker, die Rechtssysteme der Cherokee vor der Umsiedlung. Der Bruch war brutal, aber er war nicht vollständig. Indigene Gemeinschaften bewahrten Wissen, indem sie es tarnten, in christliche Riten versteckten oder in die Töne von Liedern legten, die kein Außenstehender verstehen sollte.
Dieses Buch liest diese Überreste als Beweise einer Widerstandsfähigkeit, die tiefer reicht als jeder Vertrag oder jede Schlacht. Was blieb, war nicht das Alte - aber es war auch nicht das, was die Eroberer wollten.
Der Schwerpunkt liegt auf zivilisatorischen Leistungen, die koloniale Narrative systematisch auslöschten: die matrilinearen Gesellschaften der Haudenosaunee, die astronomischen Kenntnisse der Pueblo-Völker, die Rechtssysteme der Cherokee vor der Umsiedlung. Der Bruch war brutal, aber er war nicht vollständig. Indigene Gemeinschaften bewahrten Wissen, indem sie es tarnten, in christliche Riten versteckten oder in die Töne von Liedern legten, die kein Außenstehender verstehen sollte.
Dieses Buch liest diese Überreste als Beweise einer Widerstandsfähigkeit, die tiefer reicht als jeder Vertrag oder jede Schlacht. Was blieb, war nicht das Alte - aber es war auch nicht das, was die Eroberer wollten.







