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Seidenstraßen füllten Schatzkammern hinter befestigten Mauern. Handelsmonopole, Goldwährung und wirtschaftliche Steuerung im Byzantinischen Reich
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- Nombre de pages138
- FormatePub
- ISBN978-3-565-48529-1
- EAN9783565485291
- Date de parution08/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Das Byzantinische Reich verdankte seine außergewöhnliche Langlebigkeit nicht allein militärischer Stärke oder religiöser Autorität. Entscheidend war die Fähigkeit des Staates, Handel, Währung und strategische Ressourcen zentral zu kontrollieren.
Dieses Buch untersucht die ökonomischen Grundlagen byzantinischer Macht. Die Produktion von Seide wurde unter staatliche Aufsicht gestellt, während der Goldsolidus über Jahrhunderte als stabile Leitwährung des Mittelmeerraumes fungierte.
Konstantinopel entwickelte sich dadurch zu einem der wichtigsten Handelszentren zwischen Europa und Asien. Besonderes Augenmerk gilt den logistischen Netzwerken des Reiches. Handelsrouten, Hafensysteme und steuerliche Kontrolle ermöglichten eine wirtschaftliche Stabilität, die viele konkurrierende Staaten nicht erreichen konnten. Wirtschaftspolitik wurde zugleich zu einem Instrument außenpolitischer Einflussnahme. Byzanz erscheint hier als hochorganisierte Handels- und Verwaltungsordnung, deren Macht wesentlich auf wirtschaftlicher Steuerung und monetärer Stabilität beruhte.
Konstantinopel entwickelte sich dadurch zu einem der wichtigsten Handelszentren zwischen Europa und Asien. Besonderes Augenmerk gilt den logistischen Netzwerken des Reiches. Handelsrouten, Hafensysteme und steuerliche Kontrolle ermöglichten eine wirtschaftliche Stabilität, die viele konkurrierende Staaten nicht erreichen konnten. Wirtschaftspolitik wurde zugleich zu einem Instrument außenpolitischer Einflussnahme. Byzanz erscheint hier als hochorganisierte Handels- und Verwaltungsordnung, deren Macht wesentlich auf wirtschaftlicher Steuerung und monetärer Stabilität beruhte.






















