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Robin - ein Kind zwischen zwei Müttern. Mami 1794 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-95979-522-7
- EAN9783959795227
- Date de parution27/11/2015
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille585 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Sie saß im Warteraum des Flughafens, in ein knöchellanges Kleid gehüllt, die bauschigen Ärmel hochgesteift, einen Ellenbogen auf die pralle Segeltuchtasche gestützt: Miranda Moss, Kunststudentin aus München, die soeben eine Woche in Rom verbracht hatte. Ein Abstecher nach Florenz war leider nicht zustandegekommen, weil die römischen Sehenswürdigkeiten zu zahlreich und zu überwältigend gewesen waren.
Natürlich wäre sie gern länger geblieben, am liebsten monatelang, egal, in welcher primitiven Unterkunft, aber daran war nicht zu denken. In München erwartete sie ihr üblicher Sommerjob im Trachten-Moden-Center, wo sie die Kleiderständer in der Fußgängerzone überwachte und beim ersten Regentropfen in den Verkaufsraum rollte. Der Job war nicht gerade lukrativ, aber er war auch nicht anstrengend.
Vor allem: Er war ihr sicher. Man kannte sie dort, stellte sie im Dezember fürs Weihnachtsgeschäft wieder ein und ließ sie sonst in Ruhe, fragte nicht, wie lange sie noch zu studieren gedenke, was sie danach vorhabe und wovon sie überhaupt lebe. Fragen dieser Art schätzte Miranda nicht. Der Warteraum füllte sich allmählich. Die Mittagsmaschine nach München wurde aufgerufen. Im Hintergrund verabschiedete sich seit einer Ewigkeit ein Paar, das sich offensichtlich nicht voneinander trennen konnte.
Er, im dezenten grauen Einreiher Marke Manager, das übliche Aktenköfferchen in der Hand, sie im gepflegten Freizeitlook, lindgrünes Plisseekleid mit passendem breiten Band im lackschwarzen Haar. Beim zweiten Aufruf der Maschine riß sich der Mann endlich los, hetzte mit langen Schritten durch die Sperre und reihte sich vor der Bordkarten-Ausgabe ein. Miranda, die schon abgefertigt war, ging bereits zum Flugzeug, als er an ihr vorbei sprintete und die Treppe
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Sie saß im Warteraum des Flughafens, in ein knöchellanges Kleid gehüllt, die bauschigen Ärmel hochgesteift, einen Ellenbogen auf die pralle Segeltuchtasche gestützt: Miranda Moss, Kunststudentin aus München, die soeben eine Woche in Rom verbracht hatte. Ein Abstecher nach Florenz war leider nicht zustandegekommen, weil die römischen Sehenswürdigkeiten zu zahlreich und zu überwältigend gewesen waren.
Natürlich wäre sie gern länger geblieben, am liebsten monatelang, egal, in welcher primitiven Unterkunft, aber daran war nicht zu denken. In München erwartete sie ihr üblicher Sommerjob im Trachten-Moden-Center, wo sie die Kleiderständer in der Fußgängerzone überwachte und beim ersten Regentropfen in den Verkaufsraum rollte. Der Job war nicht gerade lukrativ, aber er war auch nicht anstrengend.
Vor allem: Er war ihr sicher. Man kannte sie dort, stellte sie im Dezember fürs Weihnachtsgeschäft wieder ein und ließ sie sonst in Ruhe, fragte nicht, wie lange sie noch zu studieren gedenke, was sie danach vorhabe und wovon sie überhaupt lebe. Fragen dieser Art schätzte Miranda nicht. Der Warteraum füllte sich allmählich. Die Mittagsmaschine nach München wurde aufgerufen. Im Hintergrund verabschiedete sich seit einer Ewigkeit ein Paar, das sich offensichtlich nicht voneinander trennen konnte.
Er, im dezenten grauen Einreiher Marke Manager, das übliche Aktenköfferchen in der Hand, sie im gepflegten Freizeitlook, lindgrünes Plisseekleid mit passendem breiten Band im lackschwarzen Haar. Beim zweiten Aufruf der Maschine riß sich der Mann endlich los, hetzte mit langen Schritten durch die Sperre und reihte sich vor der Bordkarten-Ausgabe ein. Miranda, die schon abgefertigt war, ging bereits zum Flugzeug, als er an ihr vorbei sprintete und die Treppe















