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Ein eigenwilliges Kind. Mami 1802 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-95979-707-8
- EAN9783959797078
- Date de parution17/12/2015
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille224 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. »Sie lassen mich schon wieder nicht mitspielen!« fauchte Annabell. Sie knallte ihre Schultasche in die Ecke, daß der Schirmständer ins Wanken geriet und die Buntglasscheiben im oberen Haustürbereich leise klirrten. »Es ist eine Jungenmannschaft« , erwiderte ihre Mutter von der Terrasse her, »du kannst nicht erwarten, daß sie für dich eine Ausnahme machen.« »Aber ich bin besser als die meisten!« rief Annabell, das runde Gesicht unter flachsblondem Haar vor Empörung gerötet, »das sagt ja sogar Herr Helmer! Der muß es doch wissen, wo er unser Turnlehrer ist!« »Fußball ist nichts für Mädchen« , sagte Hilla Krabbe und schwenkte die Gießkanne, mit der sie soeben ein Dutzend Kübelpflanzen besprengt hatte« , jedenfalls hier in Heidenfeld wirst du damit nicht durchkommen, egal, wie gut du bist.« »Aber das ist nicht fair, Mami! Mädchen dürfen doch sonst auch alles - Radfahren und Motorradfahren und Reiten und Hockey spielen - warum dann nicht Fußball? Sag mir das mal!« »Es ist nun einmal so, Lütte.
Allmählich könntest du dich doch damit abgefunden haben! Geh schon vor in die Küche, da steht ein Krug Johannisbeersaft, gieß dir ein Glas ein und nimm dir ein paar Kekse dazu, ich komme gleich nach!« Annabell verzog sich murrend. Hilla Krabbe stellte die Gießkanne ab, zupfte ein paar welke Blüten von den violetten Petunien, befühlte die Erde in den Fuchsienkästen und pflückte ein paar reife Früchte von den Erdbeerbäumchen, die sie in Kübeln zog.
Es war erst elf Uhr, und sie hatte nicht vor, diesen herrlichen Sommermorgen zu opfern und aus der Fußball-Diskussion ein Dauerthema zu machen. Zumal es absolut
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. »Sie lassen mich schon wieder nicht mitspielen!« fauchte Annabell. Sie knallte ihre Schultasche in die Ecke, daß der Schirmständer ins Wanken geriet und die Buntglasscheiben im oberen Haustürbereich leise klirrten. »Es ist eine Jungenmannschaft« , erwiderte ihre Mutter von der Terrasse her, »du kannst nicht erwarten, daß sie für dich eine Ausnahme machen.« »Aber ich bin besser als die meisten!« rief Annabell, das runde Gesicht unter flachsblondem Haar vor Empörung gerötet, »das sagt ja sogar Herr Helmer! Der muß es doch wissen, wo er unser Turnlehrer ist!« »Fußball ist nichts für Mädchen« , sagte Hilla Krabbe und schwenkte die Gießkanne, mit der sie soeben ein Dutzend Kübelpflanzen besprengt hatte« , jedenfalls hier in Heidenfeld wirst du damit nicht durchkommen, egal, wie gut du bist.« »Aber das ist nicht fair, Mami! Mädchen dürfen doch sonst auch alles - Radfahren und Motorradfahren und Reiten und Hockey spielen - warum dann nicht Fußball? Sag mir das mal!« »Es ist nun einmal so, Lütte.
Allmählich könntest du dich doch damit abgefunden haben! Geh schon vor in die Küche, da steht ein Krug Johannisbeersaft, gieß dir ein Glas ein und nimm dir ein paar Kekse dazu, ich komme gleich nach!« Annabell verzog sich murrend. Hilla Krabbe stellte die Gießkanne ab, zupfte ein paar welke Blüten von den violetten Petunien, befühlte die Erde in den Fuchsienkästen und pflückte ein paar reife Früchte von den Erdbeerbäumchen, die sie in Kübeln zog.
Es war erst elf Uhr, und sie hatte nicht vor, diesen herrlichen Sommermorgen zu opfern und aus der Fußball-Diskussion ein Dauerthema zu machen. Zumal es absolut















