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RESIDENZ ABENDGOLD 1. Cornelias Herausforderung
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- Nombre de pages20
- FormatePub
- ISBN978-3-86473-432-8
- EAN9783864734328
- Date de parution01/03/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille678 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurRomantruhe-Buchversand Joachim
Résumé
Mit Schwung bog das Mercedes-Cabrio auf den Parkplatz ein.
Die Frühsonne reflektierte in der modernen Glasverkleidung der Senioren-Residenz ABENDGOLD.
Cornelia Habermann schwang die langen, gebräunten Beine in den roten High Heels aus dem Wagen, ordnete mit einer lässigen Handbewegung das ungebändigte schwarze Haar und schlug die Tür zu. Die Handtasche unter dem Arm, schritt sie auf den gläsernen Eingang zu, der sich automatisch öffnete.
Es würde wieder ein wunderbarer Tag werden.
Angenehme Luft und das lustige Plätschern des Alabaster-Springbrunnens empfing sie.
Hinter der Rezeption hatte Marion Grauberger Dienst. Mit einem strahlenden Lächeln empfing sie die Ankommende. "N'Morgen Chefin!", rief sie fröhlich. "Hi Marion.alles gut?" Cornelia Habermann lehnte sich über die Teakholz-Theke. Die junge Rezeptionistin lächelte. "Nur das Übliche. Die Nachtschicht hat vermerkt, dass Frau Brinkmann wieder mal genachtwandelt ist. Frau Frings hat viermal den Ambulanten angerufen, weil sie Langeweile hatte." Sie blätterte in den Unterlagen.
"Sonst alles im grünen Bereich." "Aha", machte Cornelia Habermann. "Und unser Dr. Jensen?" Marion Grauberger lachte herzlich auf. "Hat mal durchgeschlafen. Er kam eben etwas mürrisch zum Frühstück.", sie beugte sich zu ihrer Chefin vor, ".weil er den Ruf des weißen Adlers verpasst hat." Die Leiterin der Residenz verdrehte die Augen. "Er sollte weniger Karl May lesen in seinem Alter." Sie fasste die Handtasche fester und durchquerte die Lobby, um in einem kleinen Nebentrakt ihr Büro zu erreichen. Senta - ihre Sekretärin - hatte bereits einen Kaffee bereitgestellt.
Auf dem halbrunden Schreibtisch tummelten sich einige Faxe. Cornelia überflog diese und murrte: "Die Münchener Geschäftsleitung sollte mal einen Tag hier arbeiten, dann würden die unsinnigen Vorschläge vom Tisch sein." Sie gab den Ausdrucken einen Schubs, dass diese in den Papierkorb wedelten. In München kannte man die aufmüpfigen Meinungen der Stiftsleiterin. Man wurde aber nicht müde, sich immer mal etwas Neues auszudenken.
Jürgen Baumann, ihr oberster Chef, bekam immer Asthmaanfälle, wenn Cornelia wieder mal zynische Kommentare zu diesem und jenem abgab. "Beantworten?", fragte Senta und warf einen Blick zum Papierkorb. Cornelia lachte. "Unnötig! Den Unsinn kann Baumann selber kundtun." Sie tauschte die High Heels gegen bequeme Schuhe aus. "Oh.er kommt?" Cornelia kicherte. "Wie immer zum Quartalsende." Dann nahm sie Platz. Das Telefon meldete sich.
Senta wollte den Anruf entgegen nehmen, aber ihre Chefin winkte ab. "Seniorenresidenz Abendgold, Habermann", meldete sie sich. Es war.Baumann. "Haben Sie mein Fax erhalten?" Cornelia runzelte gespielt die Stirn, was ihr Gesprächsteilnehmer aber nicht sehen konnte. "Fax... Senta, haben wir heute ein Fax bekommen.? Tut mir leid, ist wohl stecken geblieben." Einen Moment blieb es still.
Dann kam es sanft: "Frau Habermann, vielleicht schauen Sie mal in ihren Papierkorb und rufen mich gleich zurück." Klick! Gespräch unterbrochen. Senta grinste. Cornelia lehnte sich zurück. Ihr Chef kannte längst ihre Mucken.
Hinter der Rezeption hatte Marion Grauberger Dienst. Mit einem strahlenden Lächeln empfing sie die Ankommende. "N'Morgen Chefin!", rief sie fröhlich. "Hi Marion.alles gut?" Cornelia Habermann lehnte sich über die Teakholz-Theke. Die junge Rezeptionistin lächelte. "Nur das Übliche. Die Nachtschicht hat vermerkt, dass Frau Brinkmann wieder mal genachtwandelt ist. Frau Frings hat viermal den Ambulanten angerufen, weil sie Langeweile hatte." Sie blätterte in den Unterlagen.
"Sonst alles im grünen Bereich." "Aha", machte Cornelia Habermann. "Und unser Dr. Jensen?" Marion Grauberger lachte herzlich auf. "Hat mal durchgeschlafen. Er kam eben etwas mürrisch zum Frühstück.", sie beugte sich zu ihrer Chefin vor, ".weil er den Ruf des weißen Adlers verpasst hat." Die Leiterin der Residenz verdrehte die Augen. "Er sollte weniger Karl May lesen in seinem Alter." Sie fasste die Handtasche fester und durchquerte die Lobby, um in einem kleinen Nebentrakt ihr Büro zu erreichen. Senta - ihre Sekretärin - hatte bereits einen Kaffee bereitgestellt.
Auf dem halbrunden Schreibtisch tummelten sich einige Faxe. Cornelia überflog diese und murrte: "Die Münchener Geschäftsleitung sollte mal einen Tag hier arbeiten, dann würden die unsinnigen Vorschläge vom Tisch sein." Sie gab den Ausdrucken einen Schubs, dass diese in den Papierkorb wedelten. In München kannte man die aufmüpfigen Meinungen der Stiftsleiterin. Man wurde aber nicht müde, sich immer mal etwas Neues auszudenken.
Jürgen Baumann, ihr oberster Chef, bekam immer Asthmaanfälle, wenn Cornelia wieder mal zynische Kommentare zu diesem und jenem abgab. "Beantworten?", fragte Senta und warf einen Blick zum Papierkorb. Cornelia lachte. "Unnötig! Den Unsinn kann Baumann selber kundtun." Sie tauschte die High Heels gegen bequeme Schuhe aus. "Oh.er kommt?" Cornelia kicherte. "Wie immer zum Quartalsende." Dann nahm sie Platz. Das Telefon meldete sich.
Senta wollte den Anruf entgegen nehmen, aber ihre Chefin winkte ab. "Seniorenresidenz Abendgold, Habermann", meldete sie sich. Es war.Baumann. "Haben Sie mein Fax erhalten?" Cornelia runzelte gespielt die Stirn, was ihr Gesprächsteilnehmer aber nicht sehen konnte. "Fax... Senta, haben wir heute ein Fax bekommen.? Tut mir leid, ist wohl stecken geblieben." Einen Moment blieb es still.
Dann kam es sanft: "Frau Habermann, vielleicht schauen Sie mal in ihren Papierkorb und rufen mich gleich zurück." Klick! Gespräch unterbrochen. Senta grinste. Cornelia lehnte sich zurück. Ihr Chef kannte längst ihre Mucken.



















