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O Domina mea. Historischer Roman über Liebe, Gesellschaft und lateinische Kultur im antiken Rom
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792333-6
- EAN8596547923336
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille767 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
In "O Domina mea" verbindet Adam Karrillon psychologisch genaue Beobachtung mit einer ausgeprägt sinnlichen, zugleich ironisch gebrochenen Erzählweise. Der lateinische Titel - "O meine Herrin" - verweist auf die Spannung zwischen Verehrung, Begehren und Abhängigkeit, die den Roman prägt. Karrillon schildert seine Figuren nicht als abstrakte Typen, sondern in ihrer sozialen, körperlichen und moralischen Bedingtheit; dabei treffen bürgerliche Ordnungsvorstellungen, religiöse Deutungsmuster und die Unberechenbarkeit menschlicher Leidenschaft aufeinander.
In der Verbindung von regional verankertem Realismus, autobiografisch anmutender Milieukenntnis und gelegentlich naturalistischer Detailtreue steht das Werk an der Schwelle zwischen Heimatliteratur und moderner psychologischer Prosa. Adam Karrillon (1853-1938) war ausgebildeter Arzt und verbrachte einen wesentlichen Teil seines Lebens im südhessischen Raum. Seine medizinische Tätigkeit schärfte seinen Blick für Krankheit, Körperlichkeit, soziale Abhängigkeit und die verborgenen Beweggründe menschlichen Handelns.
Zugleich erwuchs sein literarisches Schreiben aus der genauen Kenntnis ländlicher Gemeinschaften und ihrer oft widersprüchlichen Normen. Diese Verbindung von ärztlicher Erfahrung, regionaler Erinnerung und literarischem Gestaltungswillen erklärt die eindringliche Menschendarstellung des Romans. "O Domina mea" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht als bloße Vergangenheitsschilderungen, sondern als differenzierte Untersuchungen von Macht, Geschlecht, Glauben und Begehren lesen möchten.
Karrillons Werk bietet dabei sowohl kulturgeschichtliche Anschaulichkeit als auch eine bemerkenswerte psychologische Mehrdeutigkeit.
In der Verbindung von regional verankertem Realismus, autobiografisch anmutender Milieukenntnis und gelegentlich naturalistischer Detailtreue steht das Werk an der Schwelle zwischen Heimatliteratur und moderner psychologischer Prosa. Adam Karrillon (1853-1938) war ausgebildeter Arzt und verbrachte einen wesentlichen Teil seines Lebens im südhessischen Raum. Seine medizinische Tätigkeit schärfte seinen Blick für Krankheit, Körperlichkeit, soziale Abhängigkeit und die verborgenen Beweggründe menschlichen Handelns.
Zugleich erwuchs sein literarisches Schreiben aus der genauen Kenntnis ländlicher Gemeinschaften und ihrer oft widersprüchlichen Normen. Diese Verbindung von ärztlicher Erfahrung, regionaler Erinnerung und literarischem Gestaltungswillen erklärt die eindringliche Menschendarstellung des Romans. "O Domina mea" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht als bloße Vergangenheitsschilderungen, sondern als differenzierte Untersuchungen von Macht, Geschlecht, Glauben und Begehren lesen möchten.
Karrillons Werk bietet dabei sowohl kulturgeschichtliche Anschaulichkeit als auch eine bemerkenswerte psychologische Mehrdeutigkeit.














