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Im Lande unserer Urenkel. Eine Zukunftsvision über technischen Fortschritt, soziale Neuordnung und das Leben in einer neuen Gesellschaft
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792330-5
- EAN8596547923305
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille811 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adam Karrillons "Im Lande unserer Urenkel" ist ein Zukunftsroman, der die Gegenwart aus der zeitlichen Distanz einer kommenden Gesellschaft betrachtet. Die utopische Konstruktion verbindet technische und soziale Zukunftsbilder mit satirischer Beobachtung: Fortschritt erscheint nicht als eindimensionales Heilsversprechen, sondern als ambivalenter Prozess, der Lebensformen, Moral und gesellschaftliche Ordnung verändert.
In der Tradition des deutschsprachigen Zukunfts- und Gesellschaftsromans um 1900 verknüpft Karrillon erzählerische Anschaulichkeit mit kulturkritischen Fragen und lässt seine Vision dadurch zugleich unterhaltsam und diagnostisch wirken. Adam Karrillon (1853-1938) war Arzt, Schriftsteller und ein genauer Beobachter des ländlichen und bürgerlichen Lebens. Seine medizinische Ausbildung schärfte den Blick für körperliche, soziale und hygienische Bedingungen; seine Herkunft aus dem südhessischen Raum prägte zudem sein Interesse an regionalen Milieus und den Veränderungen der Moderne.
Aus dieser Verbindung von naturwissenschaftlicher Sachkenntnis, volkskundlicher Aufmerksamkeit und literarischer Gestaltungskraft erwächst der besondere Blick des Romans: Karrillon prüft Zukunftsentwürfe daran, welche Folgen sie für konkrete Menschen und ihre Gemeinschaften besitzen. Leserinnen und Leser, die sich für historische Utopien, frühe Zukunftsliteratur und die geistige Atmosphäre des Kaiserreichs interessieren, finden in diesem Werk ein aufschlussreiches Dokument.
"Im Lande unserer Urenkel" empfiehlt sich besonders als anregende Lektüre über Fortschrittsglauben, gesellschaftliche Wandlung und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen - Themen, deren Aktualität weit über seinen Entstehungszeitraum hinausreicht.
In der Tradition des deutschsprachigen Zukunfts- und Gesellschaftsromans um 1900 verknüpft Karrillon erzählerische Anschaulichkeit mit kulturkritischen Fragen und lässt seine Vision dadurch zugleich unterhaltsam und diagnostisch wirken. Adam Karrillon (1853-1938) war Arzt, Schriftsteller und ein genauer Beobachter des ländlichen und bürgerlichen Lebens. Seine medizinische Ausbildung schärfte den Blick für körperliche, soziale und hygienische Bedingungen; seine Herkunft aus dem südhessischen Raum prägte zudem sein Interesse an regionalen Milieus und den Veränderungen der Moderne.
Aus dieser Verbindung von naturwissenschaftlicher Sachkenntnis, volkskundlicher Aufmerksamkeit und literarischer Gestaltungskraft erwächst der besondere Blick des Romans: Karrillon prüft Zukunftsentwürfe daran, welche Folgen sie für konkrete Menschen und ihre Gemeinschaften besitzen. Leserinnen und Leser, die sich für historische Utopien, frühe Zukunftsliteratur und die geistige Atmosphäre des Kaiserreichs interessieren, finden in diesem Werk ein aufschlussreiches Dokument.
"Im Lande unserer Urenkel" empfiehlt sich besonders als anregende Lektüre über Fortschrittsglauben, gesellschaftliche Wandlung und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen - Themen, deren Aktualität weit über seinen Entstehungszeitraum hinausreicht.














