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Nur ein Zeitvertreib. Sophienlust 385 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98757-365-1
- EAN9783987573651
- Date de parution17/01/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille249 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
»Wohin also mit dem Jungen?« Die freundliche Sozialhelferin sah den Leiter des Jugendamtes betrübt an.
»Keine Angehörigen vorhanden« , erklärte sie knapp. »Philipp Warstatt lebte bei seinem Großvater, da die Mutter bei der Geburt des Kindes gestorben ist. Den Namen des Vaters hatte die Mutter nicht angegeben. Es fanden sich darüber keinerlei Unterlagen. So bleibt nur das Kinderheim in der Kreisstadt - wenigstens für den Anfang. Am besten bringe ich den Jungen noch heute dorthin. Er kann ja unmöglich allein in der Wohnung bleiben über Nacht.« »Der alte Herr hätte doch irgendwie Vorsorge treffen müssen« , meinte der Amtsleiter tadelnd.
Die Sozialhelferin hob die Schultern. »Er war erst dreiundsechzig. Gewiß hoffte er, seinen Enkel noch großziehen zu können.« Die Sozialhelferin erhielt von ihrem Chef eine entsprechende Anweisung und fuhr in ihrem kleinen Wagen zurück nach Wiesberg, zu dem bescheidenen Mietshaus, in dem der Großvater des kleinen Philipp Warstatt so plötzlich verstorben war. Der Bub war fünf Jahre alt, hatte einen brauen Pagenkopf und schaute aus großen, aufgeweckten Augen in die Welt.
Noch hatte er das schreckliche Ereignis nicht begriffen. »Wer bist du?« fragte er das junge Mädchen mit heller Stimme.
»Keine Angehörigen vorhanden« , erklärte sie knapp. »Philipp Warstatt lebte bei seinem Großvater, da die Mutter bei der Geburt des Kindes gestorben ist. Den Namen des Vaters hatte die Mutter nicht angegeben. Es fanden sich darüber keinerlei Unterlagen. So bleibt nur das Kinderheim in der Kreisstadt - wenigstens für den Anfang. Am besten bringe ich den Jungen noch heute dorthin. Er kann ja unmöglich allein in der Wohnung bleiben über Nacht.« »Der alte Herr hätte doch irgendwie Vorsorge treffen müssen« , meinte der Amtsleiter tadelnd.
Die Sozialhelferin hob die Schultern. »Er war erst dreiundsechzig. Gewiß hoffte er, seinen Enkel noch großziehen zu können.« Die Sozialhelferin erhielt von ihrem Chef eine entsprechende Anweisung und fuhr in ihrem kleinen Wagen zurück nach Wiesberg, zu dem bescheidenen Mietshaus, in dem der Großvater des kleinen Philipp Warstatt so plötzlich verstorben war. Der Bub war fünf Jahre alt, hatte einen brauen Pagenkopf und schaute aus großen, aufgeweckten Augen in die Welt.
Noch hatte er das schreckliche Ereignis nicht begriffen. »Wer bist du?« fragte er das junge Mädchen mit heller Stimme.























