Mein Herz hat nichts davon gewusst. Karin Bucha Classic 16 – Liebesroman

Par : Karin Bucha
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-5255-6
  • EAN9783740952556
  • Date de parution23/07/2019
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille224 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Volksschriftstellerinnen und hat sich mit ihren ergreifenden Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen LeserInnen geschrieben. Dabei stand für diese großartige Schriftstellerin die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. Karin Bucha Classic ist eine spannende, einfühlsame geschilderte Liebesromanserie, die in dieser Art ihresgleichen sucht. »Jawohl« , sagte auf der Terrasse eben Agathe Gersdorf, die Besitzerin des gleichnamigen großen Gutes, zu ihrem Neffen, »ich habe absichtlich diese Aussprache herbeigeführt.
Lieber wäre es mir allerdings, auch Anita könnte meine Meinung hören. Ewig kann sie ihr sowieso nicht verborgen bleiben. Ich habe keine Lust, meine Augen zu schließen und das Bewußtsein mit in die Ewigkeit hinüberzunehmen, daß alles hier -« , sie machte eine weitausholende Bewegung über das herbstliche, von den letzten warmen Sonnenstrahlen überglänzte Land hin, »in andere Hände übergeht. Es geht nicht nur um dein und Anitas Glück, die du nun einmal über alles liebst.
Es geht um die Scholle, Dietz, verstehst du denn das gar nicht?« Jeder Muskel arbeitete in Dietz Gersdorfs Gesicht. Er hatte sich abgewandt und umklammerte mit beiden Händen die Brüstung der Terrasse. »Und warum sagst du mir das ausgerechnet jetzt? Jetzt, da jeden Augenblick der Wagen vorfahren kann, um mich und Anita hinüberzubringen nach Gut Sentheim, wo wir Juttas und Norberts Kind aus der Taufe heben wollen?« Agathe Gersdorf wickelte sich fester in ihr Tuch.
Sie trat einen Schritt näher. »Warum?« Ein beschwörender Klang war in ihrer Stimme, ein leises Zittern, wie von unterdrückter Erregung. »Weil eben dieses Tauffest in Sentheim dich nachdenklich stimmen, ja, dich endlich einmal einem Entschluß zutreiben soll!« Jäh drehte Gersdorf sich um. Seine Augen flammten. »Du verlangst von mir, daß ich mich von der Frau trenne, die ich mehr liebe als mich selbst?!