Verlass mich nicht, Angela!. Karin Bucha Classic 64 – Liebesroman

Par : Karin Bucha
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-8042-9
  • EAN9783740980429
  • Date de parution11/05/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille236 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Karin Bucha ist eine der erfolgreichsten Volksschriftstellerinnen und hat sich mit ihren ergreifenden Schicksalsromanen in die Herzen von Millionen LeserInnen geschrieben. Dabei stand für diese großartige Schriftstellerin die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Fürsorge, Kinderglück und Mutterliebe stets im Mittelpunkt. Karin Bucha Classic ist eine spannende, einfühlsame geschilderte Liebesromanserie, die in dieser Art ihresgleichen sucht. Auf dem blassen Antlitz der jungen Frau, die in der kahlen Zelle hin und her wandert, erscheint ein gequälter Ausdruck, als sich die schwere Eisentür in den Angeln bewegt.
Den Kopf etwas vorgeneigt, verharrt sie wartend inmitten des Raumes, der sie seit Wochen von der Außenwelt trennt. »Kommen Sie mit« , sagt der Wärter mit einer Stimme, die keinerlei Mitleid mit der schönen Gefangenen verrät. Gleichgültig, monoton, so wie das Leben seit Wochen für Ina Cornelius abrollt. Aber sie haben sie noch nicht zerbrochen, die endlosen Nächte und Tage zwischen den Vernehmungen, Besprechungen mit dem Anwalt und Hoffen auf baldigen Termin.
Neben der gedrungenen Gestalt des Wärters geht sie die kühlen weißen Gänge entlang. Es ist ein Weg, den sie nun schon wochenlang fast täglich zurücklegen muß, sie zu Verhören führt, sie an ihren Nerven zerren. Diesmal öffnet der Wärter die Tür des Sprechzimmers vor ihr. »Sie haben Besuch.« Ina Cornelius muß, geblendet von dem Sonnenschein, der voll auf sie fällt, für Sekunden die Augen schließen. »Doktor, Sie?« Es klingt erstaunt.
Gewöhnlich sucht ihr Anwalt sie in ihrer Zelle auf. Mit bezwingender Herzlichkeit streckt sie ihm die Hand entgegen. »Gnädige Frau« , sagt er tief bewegt. »Sie wissen, weshalb ich gekommen bin?« »Sicher. Der Tag der Hauptverhandlung liegt fest.«