Ein Sachbuchautor, der über Geschichte, Geschäftsstrategie und persönliche Entwicklung mit einer klaren, strukturierten und analytischen Stimme schreibt.
Nouveauté
Im Dienst einer Idee. Macht, Versprechen und das Scheitern einer amerikanischen Staatsexpedition
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- Nombre de pages574
- FormatePub
- ISBN978-3-565-63145-2
- EAN9783565631452
- Date de parution10/08/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Lange bevor Lewis und Clark ihren ersten Schritt westwärts setzten, war die Expedition bereits vollständig entworfen worden - nicht als wissenschaftliches Abenteuer, sondern als Instrument amerikanischer Staatsräson. Jeffersons vertrauliche Instruktionen enthielten mehr als kartografische Aufgaben: Sie formulierten den Anspruch auf ein Territorium, dessen Bewohner nie um Erlaubnis gefragt worden waren.
Das Corps of Discovery war kein Forschungsteam. Es war ein Staatsorgan, das im Gewand der Neugier reiste. Der Kontinent, den Lewis und Clark durchquerten, war keine leere Seite. Er trug bereits Schrift - in Form von Handelsnetzwerken, diplomatischen Protokollen und politischen Allianzen, die Generationen von Koexistenz und Konflikt widerspiegelten. Die Begegnungen mit den Lakota, den Mandan, den Shoshone und anderen Nationen waren keine zufälligen Begegnungen: Sie waren Verhandlungen, in denen jede Geste, jedes Tauschgut und jede Schweigepause Konsequenzen trug.
Die Expedition navigierte durch politische Landschaften, die auf keiner ihrer Karten verzeichnet waren. Die physische Reise war eine Abfolge von Korrekturen. Jeffersons Vision eines schiffbaren Nordwestdurchgangs scheiterte an der Gebirgsrealität. Neue Archivquellen erlauben eine Rekonstruktion dieser Rückschläge - nicht als Randnotizen, sondern als Momente, in denen die Lücke zwischen politischem Wunsch und geografischer Wirklichkeit unübersehbar wurde.
Das Corps of Discovery war kein Forschungsteam. Es war ein Staatsorgan, das im Gewand der Neugier reiste. Der Kontinent, den Lewis und Clark durchquerten, war keine leere Seite. Er trug bereits Schrift - in Form von Handelsnetzwerken, diplomatischen Protokollen und politischen Allianzen, die Generationen von Koexistenz und Konflikt widerspiegelten. Die Begegnungen mit den Lakota, den Mandan, den Shoshone und anderen Nationen waren keine zufälligen Begegnungen: Sie waren Verhandlungen, in denen jede Geste, jedes Tauschgut und jede Schweigepause Konsequenzen trug.
Die Expedition navigierte durch politische Landschaften, die auf keiner ihrer Karten verzeichnet waren. Die physische Reise war eine Abfolge von Korrekturen. Jeffersons Vision eines schiffbaren Nordwestdurchgangs scheiterte an der Gebirgsrealität. Neue Archivquellen erlauben eine Rekonstruktion dieser Rückschläge - nicht als Randnotizen, sondern als Momente, in denen die Lücke zwischen politischem Wunsch und geografischer Wirklichkeit unübersehbar wurde.













