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Ich bin nur adoptiert. Sophienlust 204 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-3296-1
- EAN9783740932961
- Date de parution18/07/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille170 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Mit geschickten Händen steckte Elfriede Heddersen den bunten Blumenstrauß zusammen, den sie gerade im Garten geschnitten hatte.
Dieser gepflegte kleine Garten, der zu ihrem bescheidenen Einfamilienhaus gehörte, war ihr ganzer Stolz. Täglich beschäftigte die Rentnerin sich mit der Pflege der Beete und Rabatten. Die fünfundsechzig Jahre alte Frau war in der Nachbarschaft sehr beliebt. Jeder schätzte die alte Dame, die auch nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes vor vier Jahren nicht einsam und verbittert geworden war und stets freundlich Kontakt zu ihren Mitmenschen behielt.
Als Elfriede die Blumen ins Haus gebracht hatte und sie gerade in eine Vase stellte, betrat ihr Enkel Daniel das Haus. Wie jeden Tag warf er seine Schultasche mürrisch auf die Kommode in der kleinen Diele. »Daniel, es ist Post für dich gekommen« , teilte Elfriede dem Jungen mit und kam ihm mit einem Briefumschlag in der Hand entgegen. »Deine Mutter hat dir geschrieben.« »Meine Mutter ist tot« , knurrte der Elfjährige.
»Diese Frau ist nicht meine Mutter. Das weißt du ganz genau. Ich habe keine Verwandten mehr. Nicht einmal du bist meine richtige Großmutter.« »Aber, Daniel, es spielt doch keine Rolle, daß wir nicht blutsverwandt sind. Du bist trotzdem mein Enkelsohn und das Kind deiner Eltern. Nun lies doch erst einmal, was deine Mutter schreibt. Der Umschlag fühlt sich ziemlich dick an.
Dieser gepflegte kleine Garten, der zu ihrem bescheidenen Einfamilienhaus gehörte, war ihr ganzer Stolz. Täglich beschäftigte die Rentnerin sich mit der Pflege der Beete und Rabatten. Die fünfundsechzig Jahre alte Frau war in der Nachbarschaft sehr beliebt. Jeder schätzte die alte Dame, die auch nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes vor vier Jahren nicht einsam und verbittert geworden war und stets freundlich Kontakt zu ihren Mitmenschen behielt.
Als Elfriede die Blumen ins Haus gebracht hatte und sie gerade in eine Vase stellte, betrat ihr Enkel Daniel das Haus. Wie jeden Tag warf er seine Schultasche mürrisch auf die Kommode in der kleinen Diele. »Daniel, es ist Post für dich gekommen« , teilte Elfriede dem Jungen mit und kam ihm mit einem Briefumschlag in der Hand entgegen. »Deine Mutter hat dir geschrieben.« »Meine Mutter ist tot« , knurrte der Elfjährige.
»Diese Frau ist nicht meine Mutter. Das weißt du ganz genau. Ich habe keine Verwandten mehr. Nicht einmal du bist meine richtige Großmutter.« »Aber, Daniel, es spielt doch keine Rolle, daß wir nicht blutsverwandt sind. Du bist trotzdem mein Enkelsohn und das Kind deiner Eltern. Nun lies doch erst einmal, was deine Mutter schreibt. Der Umschlag fühlt sich ziemlich dick an.

















