OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Gefühlte Bürgerlichkeit. Zur Seelengeschichte der späten Bundesrepublik
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages264
- FormatePub
- ISBN978-3-96317-996-9
- EAN9783963179969
- Date de parution15/10/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille532 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBüchner-Verlag
Résumé
Im Deutschland der 2020er geht es gefühlsbetont zu. Achtsamkeit, Echtheit, Spontaneität, Verletzbarkeit, Zugewandtheit sind moralische Hochwertwörter geworden. Dies gilt für politisch-mediale Selbstdarstellungen wie für den alltäglichen Sprachverkehr. Zugleich verstehen sich die gefühlsbewußten Milieus als bürgerlich, als gutbürgerlich, als gute Gesellschaft, ja als Bürgergesellschaft. Die Bedeutung von Bürgerlichkeit hat sich dabei stark verändert.
Nicht mehr Besitz oder Bildung, sondern ein ethisch vertretbares Empfinden und ein damit verbundener Gerechtigkeitssinn verheißen gesellschaftliche Reputation. Eine neue Elite ist entstanden, die traditionell bürgerliche "Mitte"-Positionen besetzt und zugleich kulturerneuernd wirken will. In >Gefühlte Bürgerlichkeit< beleuchtet Jürgen Große dieses Phänomen historisch und kritisch. Die geschichtlichen Linien werden von der bürgerlichen Empfindsamkeit im Aufklärungszeitalter bis zu aktuellen Kampfbegriffen wie »Schneeflocken« , »Wutbürger« und »Empörungskultur« gezogen.
Nicht mehr Besitz oder Bildung, sondern ein ethisch vertretbares Empfinden und ein damit verbundener Gerechtigkeitssinn verheißen gesellschaftliche Reputation. Eine neue Elite ist entstanden, die traditionell bürgerliche "Mitte"-Positionen besetzt und zugleich kulturerneuernd wirken will. In >Gefühlte Bürgerlichkeit< beleuchtet Jürgen Große dieses Phänomen historisch und kritisch. Die geschichtlichen Linien werden von der bürgerlichen Empfindsamkeit im Aufklärungszeitalter bis zu aktuellen Kampfbegriffen wie »Schneeflocken« , »Wutbürger« und »Empörungskultur« gezogen.







