Es gibt Bücher, die man liest. Und es gibt Bücher, die einen lesen.
Der Unterschied liegt nicht im Text. Er liegt darin, was man mitbringt, wenn man aufschlägt. Was man sucht, ohne zu wissen, dass man sucht. Was man wiedererkennt, bevor man versteht, was man erkannt hat.
Sophie Brenner hätte das alles sofort unterschrieben. Sie war Lektorin, sie arbeitete seit zehn Jahren mit Texten, sie kannte die Mechanismen des Lesens besser als die meisten Menschen.
Sie wusste, wie Bücher funktionierten.
Sie hatte nur nicht damit gerechnet, dass es auch ihr passieren würde.
Das hier ist die Geschichte davon. Von einem Manuskript, das unverlangt eintraf. Von einer Widmung, die aus zwei Buchstaben bestand. Und von der Frage, die sich durch alles zog, von der ersten Seite bis zur letzten: Gibt es Menschen, die man kennt, bevor man sie trifft?
Sophie Brenner dachte: Nein.
Bis sie ihre Meinung änderte.
Es gibt Bücher, die man liest. Und es gibt Bücher, die einen lesen.
Der Unterschied liegt nicht im Text. Er liegt darin, was man mitbringt, wenn man aufschlägt. Was man sucht, ohne zu wissen, dass man sucht. Was man wiedererkennt, bevor man versteht, was man erkannt hat.
Sophie Brenner hätte das alles sofort unterschrieben. Sie war Lektorin, sie arbeitete seit zehn Jahren mit Texten, sie kannte die Mechanismen des Lesens besser als die meisten Menschen.
Sie wusste, wie Bücher funktionierten.
Sie hatte nur nicht damit gerechnet, dass es auch ihr passieren würde.
Das hier ist die Geschichte davon. Von einem Manuskript, das unverlangt eintraf. Von einer Widmung, die aus zwei Buchstaben bestand. Und von der Frage, die sich durch alles zog, von der ersten Seite bis zur letzten: Gibt es Menschen, die man kennt, bevor man sie trifft?
Sophie Brenner dachte: Nein.
Bis sie ihre Meinung änderte.